Arne Maier gilt als das zukünftige Gesicht der U21 - Bildquelle: gettyArne Maier gilt als das zukünftige Gesicht der U21 © getty

Udine – Als Arne Maier auf sein absolutes Traumtor aus rund 20 Metern im Gruppenspiel dieser U21-Europameisterschaft gegen Serbien (Endstand: 6:1) angesprochen wird, huscht ihm ein breites Grinsen übers Gesicht. 

Der gebürtige Brandenburger wirkt entspannt, mit sich im Reinen. Und das, obwohl er bei dieser EM bislang nicht so viel Einsatzzeit bekommen hat, wie vielleicht selbst erhofft.

"Nicht selbstverständlich hier dabei zu sein" 

"Das Tor war natürlich schön, aber ich bin vor allem einfach nur froh, hier dabei sein zu dürfen", sagt der Blondschopf in aller Bescheidenheit im Gespräch mit "ran.de". "Immerhin bin ich der Jüngste hier im Team und musste kurz vor dem Turnier drei Monate verletzt pausieren. Von daher ist es für mich nicht selbstverständlich gewesen, jetzt ein Teil dieser Mannschaft zu sein."

Zum Auftakt gegen Dänemark darf Maier im defensiven Mittelfeld starten, wird zu Beginn des zweiten Durchgangs allerdings ausgewechselt. Gegen Serbien kommt er in der 67. Minute und trifft wie bereits erwähnt kurz vor dem Schlusspfiff sehenswert in den Winkel. Bei der Partie gegen Österreich bleibt Maier ohne Spielminute und im Halbfinale gegen Rumänien soll er ab der 88. Minute für Ruhe in der deutschen Abwehr sorgen – was ja auch klappt.

Maier soll beim U21-Umbruch voran gehen

Wenn ein Großteil des aktuellen Kaders nach dem Finale gegen Spanien aus der deutschen U21 ausscheiden wird, bleibt Maier seinem Bundestrainer Stefan Kuntz noch erhalten. Ab September – dann regelmäßig live auf ProSieben MAXX – wird es neue "junge Wilde" geben, mit dem Berliner an der Spitze. "Natürlich möchte ich dann voran gehen und eine Führungsrolle übernehmen. Und ich bin mir sicher, dass wir bis dahin auch wieder eine richtig starke Truppe zusammen haben werden", so Maier. Denn: "Da kommen viele talentierte Jungs nach. Und ich hoffe natürlich, dass wir in zwei Jahren wieder bei der EM dabei sein werden."

Jetzt gilt der komplette Fokus aber erst einmal dem aktuellen U21-EM-Finale gegen Spanien. "Das ist die Neuauflage des Endspiels von 2017 und ich erwarte wie damals schon eine spannende Partie", erklärt der Berliner. Vor zwei Jahren waren die Deutschen noch mit 1:0 erfolgreich. Und wie geht es 2019 aus?

Aus Udine berichtet: Dominik Hechler

Ab September gibt es die Qualifikationsspiele der U21-Junioren des DFB live auf ProSieben MAXX und ran.de

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