Will sich mit seinen DFB-Junioren für die 0:4-Klatsche gegen Polen nun gegen... - Bildquelle: ImagoWill sich mit seinen DFB-Junioren für die 0:4-Klatsche gegen Polen nun gegen San Marino rehabilitieren: U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo © Imago

Ingolstadt - Das Desaster von Großaspach ist abgehakt, kein Thema mehr, von der Tagesordnung verschwunden. Das 0:4 gegen Polen im fünften Spiel der U21-EM-Qualifikation wurde analysiert und zur Genüge aufgearbeitet.

Ab sofort gilt der volle Fokus des deutschen U21-Nationaltrainers Antonio Di Salvo und seines Teams nur noch dem letzten Qualifikationsspiel des Jahres in Ingolstadt gegen San Marino (Dienstag ab 17:45 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de).

"Ich will zunächst aber trotzdem noch einmal verdeutlichen, dass Polen im letzten Spiel gegen uns einfach besser war und verdient gewonnen hat, vor allem wegen der starken Anfangsphase", so Di Salvo.

Der Coach legte nach: "Wir stehen mit dieser Mannschaft für bestimmte Werte und die sind mir und uns auch sehr wichtig. Dementsprechend haben wir nach der Partie auch sehr offen kommuniziert und knallhart analysiert. Vor allem das schlechte Abwehrverhalten von uns in den ersten 15 Minuten. Aber wir müssen jetzt an diesen Widerständen wachsen, zumal wir auch in der Vergangenheit solche Spiele hatten. Der Blick geht jetzt nach vorne und wir wollen unbedingt eine Reaktion zeigen."

"Ernst der Lage deutlich angesprochen"

So sieht es auch sein Abwehrchef Malick Thiaw vom FC Schalke 04: "Die Analyse des Polen-Spiels war sehr ehrlich. Ich will nicht sagen, dass es geknallt hat, aber wir haben den Ernst der Lage klar und deutlich angesprochen und wir wollen gegen San Marino natürlich Wiedergutmachung." Zumal die Mannschaft laut Thiaw "sehr wütend und enttäuscht war, da wir als Deutschland nicht erwartet hätten, mit 0:4 gegen Polen zu verlieren. Das darf uns einfach nicht passieren."

Deswegen soll gegen San Marino eine entsprechende Reaktion her: "Wir wollen begeisternden Fußball spielen und die Fans von der ersten Sekunde an mitnehmen." So lautet jedenfalls der Wunsch des Schalker Talents in Reihen der deutschen U21.

Trio reist ab

Dabei wird DFB-Coach Di Salvo allerdings auf Roberto Massimo, Marton Dardai und Jean-Manuel Mbom verzichten müssen. Massimo und Dardai sind krankheitsbedingt und nach Absprache mit ihren Vereinen VfB Stuttgart und Hertha BSC aus dem deutschen Mannschaftsquartier abgereist, Mbom wäre nach seiner Roten Karte gegen Polen sowieso gesperrt gewesen und kehrt deswegen ebenfalls etwas früher nach Bremen zurück.

Eine Nachnominierung wird es deswegen nicht geben. Di Salvo vertraut seinen Jungs und nimmt sie so letztlich auch in die Pflicht. Sie sollen gegen San Marino den sportlichen Karren wieder aus dem Dreck ziehen.

Und wenn man sowohl den U21-Bundestrainer als auch seinen Schützlich Thiaw so hört, ist die Motivation dazu grenzenlos. Das müssen sie jetzt in Ingolstadt nur noch auf den Rasen bringen und in Leistung ummünzen.

Aus Ingolstadt berichtet: Dominik Hechler

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