Bekommt es ab September mit vielen neuen Gesichter zu tun: U21-Trainer Stefa... - Bildquelle: Getty ImagesBekommt es ab September mit vielen neuen Gesichter zu tun: U21-Trainer Stefan Kuntz. © Getty Images

Udine – Nein, geplant habe er noch nichts Spezielles. "Ich werde aber auf jeden Fall erst einmal die Füße lang machen", sagte U21-Bundestrainer Stefan Kuntz, als er nach seinen Plänen für die Zeit nach dieser Europameisterschaft in Italien und San Marino gefragt wurde. 

"Ich fahre sicherlich auch mal ein paar Tage in die Sonne, aber ab September geht es ja schon wieder weiter." Genau. Dann steht schon bereits das erste EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland für das Turnier im Jahr 2021 in Slowenien und Ungarn auf dem Programm (am 5. September live auf ProSieben MAXX und im kostenlosen Livestream auf ran.de).

Bei der U21 steht ein Umbruch an

Nach der EM ist also vor der EM. Und auf den Saarländer wartet in den kommenden Wochen und Monaten mächtig viel Arbeit. Denn von der Mannschaft, die in Udine nur denkbar knapp die U21-EM-Titelverteidigung gegen Spanien verpasst hat (Endstand: 1:2), bleiben nur vier Spieler übrig: Keeper Markus Schubert, Mittelfeldspieler Arne Maier und die Stürmer Lukas Nmecha, sowie Johannes Eggestein.

Der Rest ist zu alt, muss zwangsläufig aus den deutschen U-Mannschaften ausscheiden. Doch Kuntz wird vor dem bevorstehenden Umbruch überhaupt nicht Angst und Bange. Im Gegenteil. Er vermittelt sogar eine große Vorfreude auf diese Aufgabe.

Große Entwicklungsschritte in der U21

"Es ist ja kein Geheimnis, dass wir uns aktuell von der U17 bis zur U20 durchaus schwer tun, bei großen Turnieren gegen andere Nationen zu gewinnen. Aber schon seit einiger Zeit ist bei uns in Deutschland zu beobachten, dass die Spieler, die dann in die U21 kommen, einen gewaltigen Schritt nach vorne machen", referierte Kuntz. Dass allerdings gar nicht einmal zwangsläufig nur spielerisch.

"Diese Jungs entwickeln zumeist eine unfassbare Disziplin und mentale Stärke, die aus meiner Sicht mindestens genauso so wichtig und entscheidend ist, wie ein tolles Dribbling oder ein schönes Tor", erklärte der U21-Coach weiter.

"Brauchen uns nicht verstecken"

"Die Antizipation, auf dem Rasen genau das Richtige zu machen, und gleichzeitig das taktische Verständnis, ist bei den Jungs der U21 extrem ausgeprägt. Wir brauchen uns also in diesem Altersbereich definitiv nicht verstecken."

Und dass sich der eine oder andere Spieler des nun scheidenden Jahrgangs mit seinen Leistungen der vergangenen Jahre bereits für höhere Aufgaben, also die A-Nationalmannschaft von Bundestrainer Joachim Löw, empfehlen konnte, sieht man an den Beispielen Jonathan Tah, Lukas Klostermann oder Maximilian Eggestein. 

 

Im Fokus von Löw und der A-Nationalmannschaft

Sie alle sind bereits von Löw zu Länderspielen eingeladen worden. Und auch Florian Neuhaus wurde bereits bescheinigt, dass der Bundestrainer ein Auge auf ihn geworfen haben soll.

U21-Coach Stefan Kuntz sucht ab sofort allerdings erst einmal die neuen Tahs, Klostermanns oder Eggesteins für sein Team. Talente, die er als DFB-Trainer weiterentwickeln kann. Und auch, wenn es noch keine konkreten Namen gibt – Kuntz wird einen Plan haben.

"Kommen viele talentierte Jungs nach"

Ganz sicher sogar. Man darf also auf die erste Nominierung dieser ab September 2019 startenden U21-Zeitrechnung gespannt sein. Der neue "Leitwolf" Arne Maier ist sich jedenfalls sicher: "Da kommen sehr viele talentierte Jungs nach. Wir werden also wieder ein richtig starkes U21-Team haben."

Aus Udine berichtet: Dominik Hechler

Ab September gibt es die Qualifikationsspiele der U21-Junioren des DFB live auf ProSieben MAXX und ran.de

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