München - Die wichtigste deutsche Juniorenmannschaft bleibt auch im 14. Spiel in Folge ungeschlagen.

Fünf Tage nach dem dramatischen 3:2-Sieg über Israel führten Kevin Schade (5./90.) und Malik Tillman (32.) die DFB-Auswahl zum souveränen Erfolg in Szeged, Erik Shuranov (54.) und Tom Krauß (65.) erhöhten in der zweiten Halbzeit.

Mit zwölf Punkten und 17:4 Toren aus vier Partien grüßt Deutschland souverän von Platz eins in Gruppe B. Für die Ungarn war Tamas Kiss (39.) erfolgreich.

Di Salvo: "Positive Erinnerungen an Ungarn"

Di Salvo nahm eine Änderung in der Startelf vor: Linksverteidiger Noah Katterbach vom 1. FC Köln ersetzte nach seinem Assist gegen Israel den Gladbacher Luca Netz.

Neben den abgereisten Youssoufa Moukoko (Muskelverletzung) und Roberto Massimo (Corona-Infektion) fiel auch Shinta Appelkamp vor dem Spiel krankheitsbedingt aus. Nachrücker Ansgar Knauff von Borussia Dortmund feierte dafür sein U21-Debüt.

Vor dem Anpfiff hatte Di Salvo bei ProSieben MAXX noch in "sehr positiven Erinnerungen an Ungarn" geschwelgt, denn hier hatte die U21 im März mit einem 3:0-Auftaktsieg gegen den Gastgeber den Grundstein für den späteren EM-Titel gelegt.

"Wir wollen jetzt mit dem jüngeren Jahrgang daran anknüpfen", forderte der damalige Kuntz-Assistent - und sein Team lieferte.

Deutschland geht früh in Führung

Mit einer dominanten Anfangsphase setzten die DFB-Talente den Gastgeber aus Ungarn direkt unter Druck und trafen prompt durch den Freiburger Schade. Die Offensive um Kapitän Jonathan Burkardt versprühte viel Spielfreude, Bayerns Angreifer Tillman erhöhte folgerichtig auf 2:0 nach Vorlage von Schade.

Kurz vor und nach der Halbzeitpause zeigte sich die neuformierte Auswahl allerdings wie gegen Israel anfällig in der Defensive. Obwohl Di Salvo noch vor den Kontern der Gastgeber gewarnt hatte, kassierte sein Team erneut ein Gegentor nach einer Umschaltaktion des Gegners, am Ende schob Kiss freistehend vor Luca Philipp ein.

Im Laufe des zweiten Durchgangs stabilisierte sich die Di-Salvo-Elf wieder und sorgte für die Entscheidung.

Der nächste U21-Lehrgang folgt schon in einem Monat mit weiteren Qualifikationsspielen für die Endrunde 2023 in Rumänien und Georgien. Dann empfängt der dreimalige Europameister Polen (12. November) und San Marino (16. November).

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