Messi rettet den schwachen argentinischen Auftritt - Bildquelle: SID-SID-AFPMessi rettet den schwachen argentinischen Auftritt © SID-SID-AFP

Belo Horizonte - DIE SPHINX DES SPIELS: Lionel Messi. Bis zur ersten Minute der Nachspielzeit war der Superstar der Argentinier wie schon im Auftaktspiel gegen Bosnien-Herzegowina nicht mal ein Schatten seiner selbst. Ideenlos, träge, lethargisch. Sogar der große Diego Maradona schien sich auf der Tribüne zu langweilen. Und dann, wie gegen Bosnien-Herzegowina, ein Geniestreich aus dem Nichts - Siegtor, Jubel, Messi lacht, wird fast erdrückt. Alles gut.

DER PECHVOGEL DES SPIELS: Ashkan Dejagah. Der Mann, der 2009 mit Manuel Neuer, Sami Khedira, Mesut Özil oder Mats Hummels U21-Europameister geworden war, hatte einen großen Tag, war der auffälligste Spieler auf dem Platz. Zwei Männer hatten etwas dagegen, dass er zum Helden des Iran aufstieg. Milorad Mazic, Schiedsrichter aus Serbien, verweigerte Dejagah einen klaren Foulelfmeter (54). Sergio Romero, Argentiniens Torwart, lenkte Dejagahs Kopfball noch über die Latte (86.).

DIE NERVENSÄGE DES SPIELS: Milorad Mazic. Der Schiedsrichter aus Serbien, schon Leiter des Spiels zwischen Deutschland und Portugal (4:0), war genau das, was man im Straßenverkehr als rollendes Verkehrshindernis bezeichnet. Bewegte sich so nah am Spielgeschehen, dass er oft im Weg stand (Dejagah etwa). Und dann war er in einer entscheidenden Situation (Foul an Dejagah) doch nicht auf Ballhöhe.

DIE ZAHL DES SPIELS: 29. 29 seiner letzten 30 Treffer für Argentinien hat Messi mit dem linken Fuß erzielt - so auch die Siegtore gegen Bosnien und gegen den Iran. Mit rechts traf er zum letzten Mal im Oktober 2012 gegen Uruguay. 

DIE ERKENNTNIS DES SPIELS. "Wenn du einen Messi hast, ist alles möglich." (Alejandro Sabella, Trainer Argentinien).

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