Gomez agierte gegen Wehen Wiesbaden unglücklich - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDGomez agierte gegen Wehen Wiesbaden unglücklich © PIXATHLONPIXATHLONSID

Stuttgart - Vier Pfostentreffer, keine Punkte: Nach einer peinlichen Niederlage droht Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart der Verlust der Tabellenführung. Die Schwaben verloren in der 2. Liga am Freitagabend sensationell und mit viel Pech gegen das bisherige Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden 1:2 (1:2). Dadurch kann der Hamburger SV am Samstag mit einem Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth vorbeiziehen und als Spitzenreiter in die Länderspielpause gehen. Darmstadt 98 und der Karlsruher SC trennten sich 1:1 (1:1).

Der VfB hatte vor 49.627 Zuschauern Ballbesitzwerte jenseits von 80 Prozent, auch jede Menge bester Torchancen, wurde aber von Wehens Kapitän Manuel Schäffler zweimal kalt erwischt. Der Torjäger traf in der 3. Minute - und in der 18. Minute nach einem Doppelfehler von Borna Sosa und VfB-Torhüter Gregor Kobel, der sich aus spitzem Winkel tunneln ließ. Schäffler steht nun bei acht Saisontoren, sechs davon in den vergangenen vier Spielen. 

Darmstadt nur remis

Hamadi Al Ghaddioui (11.) glich zwischenzeitlich für den VfB aus, nachdem der unglücklich agierende Mario Gomez den Ball nicht getroffen hatte. Später köpfte Gomez an den Innenpfosten (55.). Daniel Didavi und Sosa mussten zudem verletzt vom Feld. Wehen verteidigte den Sieg nach einer Roten Karte gegen Daniel Kofi-Kyereh (77., grobes Foulspiel) in einer skurrilen Schlussphase zu zehnt und rückte zumindest vorerst auf den 17. Rang vor.

Darmstadt war am Böllenfalltor die bessere Mannschaft, bekommt aber einfach keinen Sieg mehr zustande und hängt im Tabellenkeller fest. Letztmals haben die Lilien am zweiten Spieltag Holstein Kiel bezwungen. Den frühen Führungstreffer von Dario Dumic (7.) konterte Philipp Hofmann per Kopf umgehend (9.), für die Gäste war es das dritte Unentschieden in Serie.

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