Jansen äußert sich zur Trennung von Bernd Hoffmann - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDJansen äußert sich zur Trennung von Bernd Hoffmann © PIXATHLONPIXATHLONSID

Hamburg – Der neue Aufsichtsrats-Chef Marcell Jansen vom Hamburger SV hat Spekulationen zurückgewiesen, dass Investor Klaus-Michael Kühne im Hintergrund die Trennung von Klubchef Bernd Hoffmann vorangetrieben hat. Dies sei "absolut falsch" und "nicht richtig", sagte Jansen am Montag bei einer virtuellen Pressekonferenz.

Vielmehr hätten "Risse" und ein "Vertrauensbruch" im Vorstand zur Trennung von Hoffmann geführt. Der Zweitligist wird seit Samstag von dem Duo Frank Wettstein und Jonas Boldt geleitet.

Optionen und Szenarien werden geprüft

Jansen, der im Zuge des Stühlerückens im Volkspark zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates aufgestiegen ist, schloss derweil weitere Anteilsverkäufe der HSV Fußball AG an Milliardär Kühne nicht kategorisch aus.

Es sei seine Aufgabe als Präsident des e.V. zu prüfen, was der Verein "als Option alles ausschöpfen" könne. "Wir müssen Szenarien vorbereiten und unsere Hausaufgaben machen", sagte Ex-Profi Jansen, der von 2008 bis 2015 für den HSV gespielt hatte.

Überlebensfähigkeit sichern

Auch in Zeiten der Coronakrise, in denen noch niemand wisse, wann wieder Fußball gespielt werden könne, sei es das Wichtigste "die Überlebensfähigkeit des HSV zu sichern".

Kühne, der die jüngsten personellen Entwicklungen beim HSV "begrüßte", hält 20,6 Prozent an der Fußball AG und will weitere Anteile kaufen. Laut Satzung dürfen derzeit lediglich 24,9 Prozent verkauft werden. Sollte diese Schranke nach oben verschoben werden, müssten die Mitglieder zustimmen.

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