Drei CL-Spiele wurden gegen deutsche Teams gewertet - Bildquelle: FIROFIROSIDDrei CL-Spiele wurden gegen deutsche Teams gewertet © FIROFIROSID

Köln - Nach dem Auslaufen der Frist zum 26. Februar sind drei Champions-League-Spiele gegen die deutschen Teilnehmer SG Flensburg-Handewitt und THW Kiel gewertet worden. Beide Bundesligisten konnten wegen der Quarantäne-Bestimmungen zu diesen Partien nicht antreten. Der europäische Handball-Verband EHF wertete die Flensburger Begegnungen beim FC Porto und gegen HC Vardar Skopje jeweils mit 0:2 Punkten und 0:10 Toren. Kiel verlor das Spiel bei HC Motor Saporoschje.

Die EHF hatte den Teams eine Frist eingeräumt, um die ausgefallenen Spiele nachzuholen und die Wertung nach dem "Verursacherprinzip" vorgenommen. Sportlich haben beide Teams kaum einen Nachteil, nach einer Modus-Änderung qualifizieren sich alle 16 Teams der beiden Gruppen für die K.o.-Runde. Flensburg hat trotz der Wertungen noch immer Chancen auf Platz eins der Gruppe A, Titelverteidiger Kiel fiel auf Rang fünf der Gruppe B zurück.

Auch die European-League-Spiele der Füchse Berlin bei Sporting Lissabon und Tatran Presov sowie die Partie der Rhein-Neckar Löwen bei HC Pelister Bitola wurden gegen die deutschen Teams gewertet. Einzig der SC Magdeburg kam als Tabellenführer gegen Montpellier HB in den Genuss eines Sieges.

"Die Mannschaft hat sich sportlich Platz eins erarbeitet, umso bedauerlicher sind die nun ausgesprochenen Punktabzüge, die wir nicht zu verantworten haben", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Das Heimspiel gegen Lissabon, in dem Berlin ein Punkt zum Gruppensieg reicht, wird am 2. März (17.00 Uhr/DAZN) in Plock/Polen stattfinden.

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