Henk Groener wollte nicht von einem "Erfolg" sprechen - Bildquelle: FIROFIROSIDfiro SportphotoWeening  Orange Pictures  DPPIHenk Groener wollte nicht von einem "Erfolg" sprechen © FIROFIROSIDfiro SportphotoWeening Orange Pictures DPPI

Köln (SID) - Mit einem Puffer von fünf Toren gehen die deutschen Handballerinnen in das entscheidende Duell um das WM-Ticket, doch von einem "Erfolg" wollte Henk Groener lieber nicht sprechen. "Das Wort finde ich ein bisschen zu groß", sagte der Bundestrainer nach dem 32:27 (17:10) im Play-off-Hinspiel in Portugal - einem Sieg, der weit höher hätte ausfallen müssen.

Zwar löste die ersatzgeschwächte Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Samstagabend ihre Pflichtaufgabe beim krassen Außenseiter. Doch in einer zerfahrenen zweiten Hälfte ließen die klar favorisierten Gäste einfach zu viele Gegentore zu - der Vorsprung von zwischenzeitlich zehn Toren halbierte sich noch. "Wir hatten in der Abwehr wirklich einen Tag der offenen Tür", haderte Groener und kündigte an: "Wir werden schon ein bisschen drüber sprechen."

Unter dem Strich geht die DHB-Auswahl aber mit einer komfortablen Ausgangslage in das zweite Duell am Dienstag (17.30 Uhr/Sport1) in Hamm, wo die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Spanien (2. bis 19. Dezember) fest eingeplant ist. Auch ohne die coronabedingt fehlenden sechs Stammspielerinnen will das Team dann eine Reaktion zeigen.

"Wir haben auf jeden Fall etwas, das wir im Rückspiel besser machen müssen. Das Wichtigste heute ist erstmal, dass wir mit einem kleinen Vorsprung in das Spiel gehen", sagte Interimskapitänin Emily Bölk, die sich wie ihre Teamkolleginnen nur teilweise über die Leistung in Luso freuen konnte: "27 Gegentore zu kassieren, ist viel zu viel", sagte sie.

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