In der Umkleide der Spielerinnen der TuS Metzingen wurden zwei versteckte Ka... - Bildquelle: ImagoIn der Umkleide der Spielerinnen der TuS Metzingen wurden zwei versteckte Kameras entdeckt © Imago

München - Schock in der Handball-Bundesliga der Frauen. Anfang der Woche haben Spielerinnen der TuS Metzingen zwei versteckte Kameras in ihren Umkleideräumen entdeckt. Der Klub informierte daraufhin die Polizei, die eine Person aus dem näheren Umfeld der Mannschaft als dringend tatverdächtig ermittelte. Das teilte der Bundesligist mit.

Die Zusammenarbeit mit der betreffenden Person wurde unverzüglich beendet. "Diese widerliche Tat – zudem auch noch durch eine direkte Vertrauensperson – ist einfach nur schockierend und hat uns alle sehr getroffen", erklärte Manager Ferenc Rott.

Des weiteren erklärte er, er sei "beeindruckt", wie die Spielerinnen des Klubs zusammenhalten und sich dazu entschlossen haben, dennoch zum Spiel gegen die SG BBM Bietigheim anzutreten. Dieses verlor Metzingen am Mittwochabend mit 20:32.

Handball-Liga zeigt sich schockiert

"Wir werden uns durch so etwas nicht kleinkriegen lassen – und dass das Team sofort wieder Handball spielen möchte, ist ein sehr starkes Signal", fuhr Rott fort. "Wir haben in dieser schwierigen Zeit von Polizei, Verband und anderen Mannschaften viel Unterstützung erfahren. Das hilft natürlich, und dafür bedanken wir uns."

Auch die Liga hat bereits auf die Vorkommnisse reagiert und sich "schockiert" gezeigt. Zudem wurde dem Klub "volle Unterstützung" zugesichert.

"Wir verurteilen diese verwerfliche Handlung auf das Schärfste. Eine solche kriminelle Tat widerspricht allen Werten, die wir als HBF zusammen mit unseren Vereinen vertreten", hieß es in einer Erklärung.

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