Karabatic und Co. verzweifeln an starken Isländern - Bildquelle: AFP/SID/ATTILA KISBENEDEKKarabatic und Co. verzweifeln an starken Isländern © AFP/SID/ATTILA KISBENEDEK

Köln (SID) - Olympiasieger Frankreich hat bei der Handball-Europameisterschaft eine ebenso unerwartete wie deutliche Niederlage erlitten. Die Mannschaft des früheren Bundesligastars Guillaume Gille, der sich wie zwei seiner Spieler derzeit nach einem positiven Coronatest in Quarantäne befindet, unterlag Island in Budapest mit 21:29 (10:17) und muss um den Halbfinaleinzug bangen.

Frankreichs Superstar Nikola Karabatic erzielte lediglich ein Tor bei sechs Versuchen. Die Leistung des dreimaligen Welthandballers stand damit exemplarisch für die schwache Chancenverwertung des Rekordweltmeisters, der mit 4:2 Punkten gleichauf mit Island liegt und mit einem Mal unter Druck steht: Nur die besten zwei Mannschaften erreichen die Vorschlussrunde, Frankreich spielt noch gegen Montenegro und den bislang stark auftretenden Weltmeister Dänemark.

Zuvor hatten die Niederländer durch das 34:30 (18:16) gegen Montenegro ihre ersten Punkte in der Hauptrunde geholt. Beide Teams haben mit 2:4 Zählern nur geringe Chancen, noch das Halbfinale zu erreichen.

Dieses hat Dänemark vor dem Spiel am Abend (20.30 Uhr) gegen Vize-Europameister Kroatien im Blick: Der Weltmeister von 2019 und 2021 ist als einziges Team in der Hauptrundengruppe 1 noch ohne Punktverlust und kann den ersten Tabellenplatz festigen.

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