Pekeler denkt über DHB-Comeback nach - Bildquelle: FIRO/FIRO/SID/Pekeler denkt über DHB-Comeback nach © FIRO/FIRO/SID/

Mannheim - 2016-Europameister Hendrik Pekeler kann sich eine Rückkehr in die Handball-Nationalmannschaft vorstellen.

"Es gab an Weihnachten eine kleine Abstimmung innerhalb der Familie, ob ich wieder Nationalmannschaft spielen soll. Das Ergebnis war 10:0, dass ich wieder spielen soll", sagte der Kreisläufer von Rekordmeister THW Kiel im Podcast der Rhein-Neckar Löwen und ergänzte: "Ich habe mich enthalten."

Nach der derzeit laufenden Weltmeisterschaft in Polen und Schweden wolle Bundestrainer Alfred Gislason ihn kontaktieren, führte Pekeler aus: "Wenn ich merke, ich habe ein gutes Gefühl und keine Probleme, dann werden wir uns zusammensetzen und eine Lösung finden."

Handball-WM: Pekeler sagte wegen körperlichen Problemen ab

Pekeler hatte im Anschluss an die Olympischen Spiele 2021 erklärt, mindestens eine "längere Pause" in der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) einzulegen. Seitdem kam der 31-Jährige nicht mehr zum Einsatz. Im kommenden Jahr findet in Deutschland die Europameisterschaft (10. bis 28. Januar 2024) statt.

Ausschlaggebend für eine Entscheidung für oder gegen eine mögliche Rückkehr seien seine körperlichen Probleme, sagte Pekeler. Der frühere Löwen-Profi hatte im November nach monatelanger Verletzungspause wegen eines Achillessehnenrisses im linken Fuß sein Comeback für die Kieler gegeben.

Er wolle nach der Weltmeisterschaft schauen, "wie der Stand der Dinge mit meinen Achillessehnen ist, also wie verkrafte ich den Ligaalltag und die Champions-League-Belastung", sagte Pekeler und ergänzte: "Wenn ich weiterhin Probleme habe, macht es keinen Sinn, diese Turniere zu spielen."

Gislason hatte im Vorfeld der WM wegen mehrerer Absagen ein vermeintliches Einstellungsproblem im deutschen Handball ausgemacht. Bei seiner Kritik hatte der Isländer Pekeler aber stets ausgenommen. "Andere Spieler haben wiederum abgesagt, weil sie angeschlagen waren oder chronische Probleme haben wie beispielsweise Hendrik Pekeler. Das muss man verstehen", hatte Gislason im SID-Interview gesagt.

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