Rhein-Neckar Löwen kritisieren vollen Terminkalender - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDRhein-Neckar Löwen kritisieren vollen Terminkalender © PIXATHLONPIXATHLONSID

Mannheim (SID) - Der deutsche Handball-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen sieht seine Chancen auf den Einzug in das Viertelfinale der Champions League durch die ungünstige Terminierung in der Bundesliga geschmälert. Es müsse daher "eine Grundsatzentscheidung der Liga her", forderte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann im Mannheimer Morgen: "Um den deutschen Champions-League-Startern zu helfen, brauchen wir mehr Flexibilität."

Die Löwen bestreiten in der Königsklasse am Samstag das Achtelfinal-Rückspiel bei HBC Nantes, wegen des TV-Vertrags müssen sie in der Liga aber auch am Donnerstag beim VfL Gummersbach antreten. "Es muss möglich sein, dass die deutschen Vereine auch mittwochs ihre Ligaspiele austragen können, wenn sie samstags in der Champions League antreten. Spätestens ab Beginn der K.o.-Runde muss das möglich sein", sagte Kettemann.

Laut Bundesliga-Boss Frank Bohmann hatte es im Dezember Gespräche zwischen der Liga und den beteiligten Klubs über mögliche Verlegungen gegeben. "Das hat aber nicht dazu geführt, dass die Spieltagsansetzung verändert werden konnte", sagte Bohmann.

Die Löwen, die zwischen den Spielen in Gummersbach und Nantes eine rund 900 km lange "Scheiß-Reise" (Trainer Nikolaj Jacobsen) mit dem Bus absolvieren müssen, sehen sich in der zähen Debatte machtlos. "Es wiederholt sich immer wieder. Wir sind die Marionetten und deswegen bewegen wir uns so, wie wir von anderen geführt werden. Denn wir halten die Fäden nicht in unseren Händen", sagte Kapitän Andy Schmid.

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