Führte Deutschland zum EM-Titel: Dagur Sigurdsson - Bildquelle: AFPSID-JANEK SKARZYNSKIFührte Deutschland zum EM-Titel: Dagur Sigurdsson © AFPSID-JANEK SKARZYNSKI

Köln (SID) - Der renommierte Kommunikationswissenschaftler Prof. Josef Hackforth hat eine neue Identifikationsfigur im deutschen Handball ausgemacht. "Dagur Sigurdsson kann der neue Heiner Brand werden", sagte der 67-Jährige dem SID. Und dies sei eine wichtige Voraussetzung für einen nachhaltigen Hype nach dem Gold-Triumph der Handballer bei der EM in Polen.

Restlos überzeugt habe ihn Dagur Sigurdsson bei der Siegerehrung. "Der hat als Isländer sogar die deutsche Nationalhymne mitgesungen", sagte Hackforth, "der ist unglaublich sympathisch und gibt auch tolle Interviews." 

Überhaupt habe sich die Mannschaft bei der EM hervorragend präsentiert. "Bei der Hymne haben alle mitgesungen. Das war zwar nur ein kleiner, aber wichtiger Wink", sagte der Medienexperte.

Für Hackforth gibt es zwei Komponenten, die für einen nachhaltigen Hype von Bedeutung seien: "Sportlicher Erfolg und Sportler oder Mannschaften, mit denen sich die Menschen identifizieren können." Beides sei im Handball gegeben.

News-Ticker

Video-Tipps

NFL-Ergebnisse

Aktuelle Galerien