Bietigheim will das Triple holen - Bildquelle: FIRO/FIRO/SID/Bietigheim will das Triple holen © FIRO/FIRO/SID/

Stuttgart (SID) - Erst der Coup in der European League, dann der Meistertitel und nun der Triumph im DHB-Pokal? Trainer Markus Gaugisch und die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim wollen beim Final Four am Wochenende in Stuttgart das Triple klarmachen. "Unser Selbstvertrauen ist durch die Erfolgsserie grenzenlos, und wir sind uns unserer Stärke bewusst", sagte der Bietigheim-Coach angriffslustig. 

Im Halbfinale am Samstag (17.30 Uhr) wartet auf den Titelverteidiger zunächst das Duell mit dem Thüringer HC. Zuvor machen der VfL Oldenburg und der Buxtehuder SV (15.00/beide SWR.de) das erste Endspiel-Ticket unter sich aus. Beim Finalturnier, das erstmals seit zwei Jahren wieder vor Zuschauern stattfindet, treten damit die vergangenen vier Pokalsieger gegeneinander an: 2017 hatte Buxtehude triumphiert, 2018 Oldenburg, 2019 der THC und 2021 Bietigheim.

Mit einem Erfolg im Schwabenland könnte Europapokalsieger Bietigheim streng genommen sogar das Quadruple feiern. Zu Beginn der Saison hatte der Klub gegen Borussia Dortmund den Supercup gewonnen. Gaugisch, der seit wenigen Wochen auch Bundestrainer ist, warnte vor dem Kampf um das Endspiel am Sonntag (15.00 Uhr) jedoch vor dem THC, der sich "in bestechender Form" befinde. 

Das gilt jedoch erst recht für Bietigheim. Mit dem 38:25-Erfolg gegen die TuS Metzingen, dem saison- und wettbewerbsübergreifend 51. Pflichtspielsieg in Folge, hatte das Team um Kapitänin Danick Snelder am vergangenen Wochenende die verlustpunktfreie Saison in der Bundesliga perfekt gemacht. Mitte Mai war Bietigheim mit dem Triumph in der European League zudem der erste internationalen Titelgewinn eines deutschen Teams seit 30 Jahren gelungen.

Der insgesamt zweite Triumph der Bietigheimer DHB-Pokalgeschichte soll der traumhaften Saison nun die Krone aufsetzen.

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