Schlickenrieder hatte nur vier Athletinnen nominiert - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDSchlickenrieder hatte nur vier Athletinnen nominiert © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln (SID) - Die deutsche Skilanglauf-Staffel hat mit der extra eingeflogenen Schlussläuferin Katherine Sauerbrey eine erwartete Niederlage kassiert. Die 22-Jährige Weltcup-Debütantin war erst am Samstag über München und Oslo nach Lillehammer gereist, um dort die erkrankte Sofie Krehl zu ersetzen. Nach der kurzen Nacht gab Sauerbrey alles, mehr als Platz acht war aber nicht möglich.

"Sie war erst um 2.15 Uhr im Hotel, hat wenig geschlafen und war hier an der Kultstätte des Langlaufs natürlich etwas aufgeregt", sagte Teamchef Peter Schlickenrieder, der nur vier Frauen nominiert hatte. Die an Position zwei gelaufene Katharina Hennig dankte Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg) im ZDF: "Das war ein Experiment und ein bisschen spektakulär. Wir sind Katherine sehr dankbar, dass sie diese Reise auf sich genommen hat."

Sauerbrey verlor auf ihren fünf Kilometern fast 2:40 Minuten, im Ziel hatte das DSV-Quartett 3:59,3 Minuten Rückstand auf Norwegen mit der überragenden Therese Johaug. Die Skandinavierinnen sind in Weltcup-Staffeln seit 2009 ungeschlagen. Im Februar 2011 hatte zwar Italien eine Staffel gewonnen, damals war aber kein Team aus Norwegen am Start. Auf das Podest liefen zudem die USA und Schweden.