Nürnberg - Die unerwartete Wende im Meisterschaftskampf bleibt aus. Team Winward hat die Berufung gegen Liam Lawson zurückgezogen.

Winward hatte am Samstag Protest gegen den Gesamtführenden eingelegt. Der Neuseeländer hatte Mercedes-Pilot Philip Ellis bei einem Manöver behindert. Der Deutsche fiel daraufhin weit zurück.

Pikant: Kelvin van der Linde, Lawsons ärgster Verfolger im DTM-Titelkampf, hatte für ein ähnliches Vergehen am Hockenheimring eine Strafe kassiert - Lawson diesmal nicht.

Der Vorfall wurde von den Sportkommissaren untersucht, eine Strafe gab es aber nicht. Der Winward-Protest wurde am frühen Abend dann als "nicht zulässig" abgelehnt. Das Team Winward kündigte anschließend fristgerecht Berufung an - doch die ist nun offiziell vom Tisch.

Heißt: Lawson muss keinen Punktabzug für das Samstagsrennen mehr befürchten und geht mit 19 Punkten Vorsprung vor van der Linde und 22 Punkten vor Maximilian Götz in das finale Rennen am Sonntag (ZUR FAHRERWERTUNG).

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