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Hockenheim - Es wird ein großes Spektakel. Wenn die DTM an diesem Wochenende auf dem traditionsreichen Hockenheimring (die Rennen gibt es am Samstag und Sonntag jeweils ab 13 Uhr live in SAT.1) ihr großes Saisonfinale bestreitet, werden auch drei Autos des Kooperationspartners Super GT, eine japanische Rennserie, auf der Strecke sein. Die Fahrer: Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button, Nick Cassidy, Ronnie Quintarelli, Tsugio Matsuda und Ryo Hirakawa. Wobei Button beide Rennen fahren wird und sich die anderen vier Fahrer abwechseln werden.

Sie alle freuen sich aber auf die beiden Rennen am Samstag und Sonntag - zumal es in der DTM zumindest in der Fahrerwertung um nichts mehr geht. Rene Rast steht bereits seit dem letzten Rennwochenende am Nürburgring als diesjähriger Champion fest. Umso mehr freuen sich die Motorsport-Fans darauf zu sehen, wie sich die Super GT-Fahrer um Jenson Button in deren Fabrikaten Honda, Nissan und Lexus gegen die DTM-Piloten schlagen werden.

Andere Regularien bei der Super GT

"Ich denke, dass unsere Autos vom Aufbau her schneller sein sollten, als die DTM-Autos, aber das bekommen wird noch nicht auf die Strecke", so Button, der zudem erläuterte, dass die Regularien bei der Super GT aktuell noch ganz anders sind, als bei der DTM. So gibt es bei der Super GT zum Beispiel rollende Starts, bei den Boxenstops werden die Fahrer gewechselt, sie haben kein DRS und kein Puss-To-Pass, sowie vier verschiedene Reifen-Hersteller. 

"Zudem ist es eher ungewöhnlich, dass in der Super GT die Autos mal ins Gras fahren oder mit der Wand kollidieren. Das kann bei der DTM schon eher passieren, von daher werden hier schon die Limits unserer Autos getestet", sagte der ehemalige Formel-1-Weltmeister weiter.

"Limits der Super GT-Autos werden hier ausgetestet"

Bei den ersten Tests auf dem Hockenheimring waren "die Zeiten ganz okay, aber noch weit weg von vernünftigen Qualifying-Zeiten" (Button). Und: Bei den Tests war die Strecke trocken. Für das gesamte Wochenende ist Regen gemeldet. "Das könnte ein zusätzliches Problem für uns werden", unkte der Brite.

Zudem ließ er durchblicken, dass einige DTM-Fahrer ihm und seinen Rennfahrer-Kollegen von der Super GT schon Tipps gegeben hätten - aber: "Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Wir sind ja alle Rennfahrer und können gut lügen." Sagte es und lachte dann laut auf.

Rückspiel in Fuji

Ende November wird es übrigens ein Rückspiel der DTM bei der Super GT geben - dann beim Rennen in Fuji. Darauf können sich die dann beteiligten DTM-Piloten schon jetzt sehr freuen, denn laut Ronnie Quintarelli spielt "der Motorsport in Japan eine große Rolle. Die Menschen stecken sehr viel Herzblut hinein". 

Vom Hockenheimring berichtet: Dominik Hechler

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