Assen - Das erste Rennen des DTM-Wochenendes in Assen/Belgien hat für eine Premiere gesorgt.

Audi-Pilot Robin Frijns feierte seinen ersten Sieg in der Serie und war danach im exklusiven Gespräch mit ran.de überglücklich. Der Zweitplatzierte Loic Duval (Audi) kündigt eine veränderte Taktik für das zweite Rennen am Sonntag (ab 12.55 Uhr LIVE im TV in SAT.1 und im LIVESTREAM auf ran.de) an. BMW-Pilot Marco Wittmann haderte mit einem Crash in der Startphase.

ran.de hat die DTM-Stimmen.

Frijns: "Ich habe drei Jahre darauf gewartet"

Robin Frijns (Audi, Platz 1): "Endlich! Ich habe drei Jahre darauf gewartet. Bisher hat es immer nur für Rang zwei, drei oder vier gereicht. Diesmal konnte ich in der Schlussphase die Führung erobern. Es ist eine große Erleichterung nach den vergangenen Rennen, ganz besonders auf meiner Heimstrecke in Assen, es hätte nirgendwo besseres passieren können."

… über sein Reifenmanagement: "Das war auf jeden Fall ein Schlüssel, dass ich die Reifen von Anfang bis Ende managen konnte. Ich habe immer gespürt, was mit den Reifen unter mir passiert. Das war ein Schlüssel für meinen Sieg."

… über eine mögliche Party nach seinem ersten Sieg: "Es gibt noch einen zweiten Tag, wir müssen sehen, was das Wetter macht. Wir Rennfahrer treten an, um zu gewinnen."

Duval erklärt seine besonderen Schuhe

 

Loic Duval (Audi, Platz 2): "Es wäre schöner gewesen, die Trophäe für den ersten Platz zu erhalten. Doch am Ende kommt es wie es kommt. Wir hatten ein bisschen Probleme mit dem Reifenmanagement. Ich habe eine ganze Weile geführt, aber mit den Regeln, die wir haben, können die anderen mich einholen, insbesondere Robin. Ich habe zwei Runde vor ihm gestoppt, das hat ihm am Ende geholfen. Er überholte mich, weil er die Tools wie ‚DRS"‘ oder ‚Push to Pass‘ hatte, die ich nicht hatte. Hinter ihm hatte ich dann diese Tools, aber meine Reifen hatten zu viel Grip verloren. Ich war nah dran, aber nicht nah genug, um ein sicheres Manöver gegen einen anderen Audi zu machen."

... über das Rennen am Sonntag: "Wir müssen versuchen unsere Pace zu halten, im Rennverlauf hinter der Spitze bleiben und dann am Ende den entscheidenden Move machen."

... über seine Schuhe: "Während des Corona-Lockdowns war ich mit meinen Kindern zusammen. Zunächst machst du mit ihnen alles für die Schule, danach haben wir entschieden, dass wir meine Schuhe designen. Ich habe ihnen die Schuhe gegeben und sagte ihnen, sie sollen ein Design dafür machen."

Wittmann: "Gibt nicht viel zu erzählen"

Marco Wittmann (BMW, Platz 15): "Es gibt nicht viel zu erzählen. Nach fünf Runden vom Audi-Kollegen (Fabio Scherer; Anm.d. Red.) umgedreht worden, von da an war mein Rennen gelaufen. Der Hecklügel war beschädigt. Wenn der einen Schaden hat, kannst du nichts mehr ausrichten. Ein enttäuschendes Rennen, schade, dass es so ausgegangen ist."

... über ein mögliches Gespräch mit dem Kontrahenten: "Ich glaube das hilft auch nix. Er ist Rookie und das war einfach sehr unnötig. Er ist bestraft worden, aber hat mein Rennen beeinträchtigt oder zerstört. Seine Durchfahrtsstrafe hilft mir auch nicht weiter."

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