Das Team Studie setzte den M4 GT3 im Vorjahr mit Seiji Ara und Augusto Farfu... - Bildquelle: BMWDas Team Studie setzte den M4 GT3 im Vorjahr mit Seiji Ara und Augusto Farfus ein © BMW

Gute Nachrichten für Ex-DTM-Champion Bruno Spengler: Der 39-jährige Kanadier, dessen BMW-Werksvertrag für 2023 verlängert wurde, wird dieses Jahr in der japanischen Super-GT-Serie an den Start gehen. Wie beim Autosalon in Tokio bekanntgegeben wurde, wird Spengler für das japanische Team Studie in der GT300-Klasse antreten.

Und sich den BMW M4 GT3 mit dem Le-Mans-Sieger Seiji Ara teilen. Damit nimmt Spengler den Platz von Werksfahrer-Kollege Augusto Farfus ein, der bislang für Team Studie in der zweiten Super-GT-Klasse für das Team fuhr und diese Saison in der IMSA-Sportwagen-Meisterschaft gemeinsam mit Philipp Eng den neuen LMDh-Boliden steuert.

Spengler soll 2023 vier bis fünf Rennen der acht Wochenenden umfassenden japanischen Traditionsserie bestreiten, die am 15. und 16. April in Okayama in die Saison startet.

Das hat damit zu tun, dass der DTM-Meister des Jahres 2012 noch andere Verpflichtung bei BMW hat. Das komplette Rennprogramm Spenglers für die bevorstehende Saison wird erst bekanntgegeben. Wenn er ausfällt, wird er von Masataka Yanagida ersetzt, der in der Super-GT-Topklasse zweimal den Titel holte.

Auch wenn Spengler nicht die gesamte Saison bestreitet, darf er sich über das Engagement bei Team Studie freuen. Denn der Kanadier verzeichnete 2022 abgesehen von zwei Starts in der DTM Classic, in der in der Regel Liebhaber und Altstars mit klassischen DTM-Fahrzeugen antreten, überhaupt keine Renneinsätze für BMW.

Das lag daran, dass er eigentlich für beim Boutsen-Ginion-Team als Pilot für die GT-World-Challenge Europe vorgesehen war, doch die belgische Truppe wechselte kurzfristig vor dem Saisonauftakt von BMW zu Audi, weshalb der Werksfahrer ohne Programm dastand. Zu allem Überdruss zog er sich auch noch in der ETCR-Serie bei einem Unfall im Juli in Vallelunga einen Wirbelbruch zu und war eine Zeitlang außer Gefecht.

Sein Vertrag mit BMW wurde trotzdem verlängert. BMW schätzt Spenglers Dienste als Werbeträger und will den Kanadier 2023 neben seinen Tätigkeiten als Rennfahrer auch als Botschafter für die Bereiche Classic und Sim-Racing einsetzen.