Die Extreme E macht in Zukunft Station auf Sardinien. - Bildquelle: ImagoDie Extreme E macht in Zukunft Station auf Sardinien. © Imago

München - Entscheidung in der Extreme E.

Die Rennserie hat bekanntgegeben, dass sie eine grundsätzliche Einigung mit den Behörden der italienischen Insel Sardinien erzielt hat. Demnach soll das vierte Event der Eröffnungssaison am 23. und 24. Oktober (live auf ProSieben MAXX und ran.de) dort ausgetragen werden.

Rennen in Lateinamerika verschoben

Der Umzug auf die Insel erfolgt, weil die Verantwortlichen zuvor entschieden hatten, die geplanten Veranstaltungen in Brasilien (Oktober) und Argentinien (Dezember) aufgrund der Corona-Situation in Lateinamerika für die aktuelle Saison abzusagen.

"Ich freue mich, bestätigen zu können, dass die Extreme E die Pläne für einen Insel-X-Prix auf Sardinien fertiggestellt hat und dass wir uns über die Unterstützung des sardischen Präsidenten Christian Solinas und des italienischen Automobilklubs freuen dürfen", erklärte Extreme-E-Gründer und CEO Alejandro Agag.

Der neue Austragungsort ist nicht zufällig gewählt.

"Die Extreme E wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Elektrofahrzeuge in abgelegenen Gegenden zu bringen, um das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und die Vorteile klimaneutraler Fahrzeuge zu demonstrieren." Diese Krise sei jedoch kein Problem, das nur an abgelegenen Orten auftrete, so Agag: "Sie macht sich zunehmend auch in Nordamerika und Europa bemerkbar. Steigende Temperaturen, Hitzewellen und Waldbrände, wie sie derzeit auf Sardinien wüten, sind nur einige der jüngsten verheerenden Beispiele", so der Spanier.

Wo das Saisonfinale steigt, ist noch offen.

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