Diriyah - Stoffel Vandoorne (Mercedes) hat am Freitag das Qualifying zum ersten Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft 2022 im saudi-arabischen Riad gewonnen und wird damit am Abend beim Auftaktrennen (17:30 Uhr live auf ProSieben und ran.de) von der Pole Position starten.

Bei der Premiere des neuen K.o.-Qualifyings der Formel E setzt sich der Niederländer im Finale gegen Jake Dennis (Andretti) durch. Vandoorne gewann damit auch drei Meisterschaftspunkte und ist der erste Tabellenführer der jungen Formel-E-Saison 2022.

"Es ist toll die Saison mit der Poleposition zu starten. Vor allem mit diesem neuen Qualifying-Format, das alle erst kennenlernen mussten. Aber ich hatte ein gutes Auto, es hat richtig Spaß gemacht", sagt Vandoorne. Dennis haderte mit einem Fahrfehler im Finale, war am Ende beim ersten Auftritt der Andretti-Mannschaft nach dem werksseitigen Ausstieg von BMW mit Startreihe eins durchaus zufrieden.

Im zweiten Halbfinale hatte sich Vandoorne in einem reinen Mercedes-Duell gegen seinen Teamkollegen Nyck de Vries durchgesetzt. Zuvor hatte Dennis Andre Lotterer (Porsche) geschlagen, der als bestplatzierter deutschsprachiger Fahrer von Position vier aus ins Rennen gehen wird.

So lief das Viertelfinale

Im ersten Viertelfinale lieferte sich Lotterer ein spannendes Duell mit Robin Frijns (Envision), dem schnellsten aus Gruppe A. Nachdem bei den Zwischenzeiten mal der eine, mal der andere knapp vorne lag, war Lotterer auf dem Zielstrich 0,091 Sekunden schneller als der Niederländer. Anschließend schlug Dennis Jaguar-Pilot Sam Bird.

Die zweite Hälfte des Viertelfinale war dann eine Sache der Mercedes-Piloten. Zuerst setzte sich Titelverteidiger Nyck de Vries gegen Nick Cassidy (Envision) durch. Eindeutiger war der Schlagabtausch Vandoore gegen Oliver Rowland (Mahindra), der in beiden freien Trainings die Bestzeit gefahren war. Nach mehreren kleinen Fahrfehlern von Rowland war Vandoorne am Ende 0,729 Sekunden schneller.

Für die übrigen Teilnehmer war das Qualifying schon nach der Gruppenphase beendet. In Gruppe B hatte Edoardo Mortara (Venturi) für ein vorzeitiges Ende der Zeitenjagd gesorgt. Nach einem Verbremser war er in Kurve 1 in die Streckenbegrenzung gerutscht, was eine gelbe Flagge zur Folge hatte.

Mortara wird im Rennen zusammen mit Pascal Wehrlein (Porsche) aus Reihe sechs starten. Eine Reihe weiter vorne wird in der Startaufstellung Maximilian Günther (Nissan-e.dams) stehen, während dessen Teamkollege Sebastien Buemi enttäuschte und aus der letzten Reihe starten muss.

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