München/Riad - Das erste Formel-E-Wochenende der neuen Saison läuft langsam heiß - und auch Mercedes ist bereits auf Temperatur: Im zweiten Freien Training setzte Nyck de Vries mit der schnellsten Runde ein zweites Ausrufezeichen, nachdem er am Donnerstag im ersten Training bereits die Bestzeit fuhr.

Auf Platz zwei: Sein Mercedes-Teamkollege Stoffel Vandoorne. Dritter wurde Edoardo Mortara im Venturi.

"Die haben bei Mecedes einen super Job gemacht über den Winter, das ist eine Ansage. Das sieht schon sehr gut aus", sagte ran-Experte Daniel Abt.

Wie lief es für das deutsche Quartett? Bester deutscher Fahrer war Andre Lotterer, der im Porsche mit 0,372 Sekunden Rückstand auf die Spitze Fünfter wurde. Sein Teamkollege Pascal Wehrlein landete nur auf Rang 16. Maximilian Günther wurde im BMW Zehnter, DTM-Champion Rene Rast im Audi 13.

Crash von Müller

Für die Teams ging es in den 30 Minuten darum, das Energiemanagement im Hinblick auf das Rennen weiter zu optimieren. Die Fahrer wiederum hatten die Gelegenheit, sich mit Strecke und Auto weiter vertraut zu machen sowie schnelle Qualifying-Runden und Longruns im Hinblick auf das Rennen zu drehen. 

Auch wenn die Bedingungen am frühen Nachmittag Ortszeit völlig andere waren, als sie am Abend beim Rennen um 20 Uhr Ortszeit sein werden. "Man muss erst einmal wieder reinkommen. Es ist wieder eine Menge Neuland", sagte ran-Experte Daniel Abt.  

Pech hatte DTM-Vizemeister Nico Müller, der zur Mitte des Trainings die Kontrolle über seinen Dragon verlor und mit dem Heck in die Streckenbegrenzung einschlug. Für ihn war das Training beendet. Ein Zwischenfall, der nicht nur für den Schweizer ärgerlich war, sondern auch für die Konkurrenz, denn die Ablaufpläne für die halbe Stunde gerieten dadurch arg durcheinander, da den Teams und Fahrer durch einen zwischenzeitlichen Abbruch gute zehn Minuten verloren gingen. "Ich weiß nicht genau, was passiert ist. Vielleicht war ich etwas zu optimistisch, so viele Runden hintereinander zu drehen, ohne die Reifen abzukühlen. Ich bin sehr enttäushct und es tut mir leid für das Team", sagte Müller. 

Sein letztjähriger DTM-Teamkollege Robin Frijns (Virgin) sorgte kurz vor dem Ende ebenfalls für Rote Flaggen, die Session war damit vorzeitig beendet.

Fanboost für den Lieblingsfahrer

Wichtig zu wissen: Ihr könnt bis 15 Minuten nach Rennbeginn noch für Euren Lieblingsfahrer abstimmen und und ihm so einen zusätzlichen Energieschub zuschanzen. Die Abstimmung ist kostenlos. Hier gibt es alle Infos. 

So geht es weiter 

Ab 13.45 Uhr wird es ernst, dann steht das Qualifying auf dem Programm, wo die Startaufstellung für das erste Rennen ermittelt wird. Gezeigt wird die Zeitenjagd im Livestream auf ran.de.

Der erste Lauf wiederum läuft ab 17.30 Uhr auf ProSieben MAXX und ran.de, Rennstart ist um 18 Uhr.

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