- Bildquelle: Sam Bloxham / FIA Formula E © Sam Bloxham / FIA Formula E

London - Die Formel E schrieb bei ihrem Gastspiel in Großbritannien viele Geschichten. Etwa die des Lokalmatadors Jake Dennis, der am Samstag einen Heimsieg feierte. Oder die Big-Points im Titelkampf für Stoffel Vandoorne. Oder dass Sam Bird mit gebrochener Hand auf Platz 8 fuhr. Das Rennwochenende brachte daneben einige interessante Statistiken, Meilensteine und Kuriositäten hervor.

  • Jake Dennis feierte am Samstag seinen dritten Formel-E-Sieg - schon sein zweiter in London. Es war der erste Erfolg eines britischen Fahrers seit 370 Tagen (Alex Lynn, London E-Prix 2021). Gleichzeitig war es der insgesamt vierte Sieg eines Briten beim London E-Prix. In keiner Stadt gab es mehr Formel-E-Heimsiege. Dennis gelang nach Daniel Abt (Berlin 2018) und Antonio Felix da Costa (Berlin 2020) der erst dritte "perfekte" Renntag in der Formel-E-Geschichte: Er holte die Pole-Position, den Rennsieg, die schnellste Runde und führte sämtliche Runden des Samstagsrennens an.
  • Am Sonntag feierte Lucas di Grassi seinen insgesamt 13. Formel-E-Sieg - sein erster der Saison 2022 und für Venturi. Er zog damit mit seinem alten Rivalen Sebastien Buemi auf dem ersten Platz der ewigen Bestenliste gleich. Di Grassi wurde zum dritten Venturi-Rennsieger nach Edo Mortara und Norman Nato. Es war der insgesamt siebte Venturi-Sieg in der Formel E, wodurch das Team mit Jaguar und Mercedes gleichzog.
  • Nick Cassidys Podestergebnis am Samstag war das insgesamt 39. Podium für das Envision-Team (ehemals Virgin), das dadurch mit Nissan e.dams gleichzog - immerhin Teamchampion der ersten drei Formel-E-Saisons. Nur ABT/Audi (47) und DS Techeetah (43) haben bis dato häufiger an einer Siegerehrung teilgenommen. Durch die Punkte von Max Günther und Sebastien Buemi hat Nissan e.dams in der ewigen Punktestatistik immerhin Audi/ABT überholt.
  • Lucas di Grassi fuhr am Sonntag die schnellste Rennrunde unter den ersten Zehn. Er erhielt dennoch keinen Zusatzpunkt dafür, weil er währenddessen den FANBOOST verwendet hatte. Dies wird im Reglement explizit ausgeschlossen. Die Regel wurde bis dahin allerdings nur ein einziges Mal angewendet: beim Saisonauftakt 2021, als Stoffel Vandoorne mit FANBOOST die schnellste Runde drehte.
  • Antonio Giovinazzi und Oliver Rowland fielen am Sonntag jeweils zum siebten Mal in dieser Saison aus. So viele Ausfälle innerhalb einer Formel-E-Saison hat es bislang noch nie gegeben.

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