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München/Marrakesch: Antonio Felix da Costa (DS-Techeetah) war am Samstag im Qualifying zum zehnten Lauf der Formel-E-Weltmeisterschaft 2022 auf dem Circuit Moulay El Hassan in Marrakesch der Schnellste und sicherte sich damit dem Poleposition. Im Rennen (17:30 Uhr live auf ProSieben und ran.de) hat er damit die beste Ausganslage.

Im Finale hatte sich der Portugiese früh in der Runde eine Vorsprung auf Edoardo Mortara (Venturi) herausgefahren, verlor anschließend aber noch einmal Zeit, sodass es eng wurde. Letztlich rettete Felix da Costa aber einen Vorsprung von 81 Tausendstelsekunden über die Ziellinie. Für den Meister der Saison 2019/20 war es die erste Poleposition seit Monaco 2021. Bei diesem Rennen feierte Felix da Costa auch seinen bisher letzten Sieg in der Formel E.

Bester Deutscher war im Qualifying Pascal Wehrlein (Porsche), der es nach Position drei in Gruppe B und einem Sieg im Viertelfinale gegen Nick Cassidy (Envision) bis ins Halbfinale schaffte. Dort musste er sich aber Mortara geschlagen geschlagen geben. Von Position vier aus Startreihe zwei, in der er neben Ean-Eric Vergne (DS-Techeetah) stehen wird, ist ein Podiumsresultat in Reichweite.

Stoffel Vandoorne erlebt Debakel

Ein Debakel erlebte im Qualifying der in der Meisterschaft führende Stoffel Vandoorne (Mercedes). Der Belgier war in Gruppe A der langsamte der elf Fahrer, nachdem er sich in seinem letzten Versuch verbremst hatte. Vandoorne wird das Rennen allerdings nicht aus der letzten, sondern aus der vorletzten Reihe in Angriff nehmen, nachdem Porsche-Pilot Andre Lotterer wegen eines Verstoßes gegen die Abläufe im Qualifying sämtliche Zeiten gestrichen worden.

Lotterer war nicht wie vorgeschrieben innerhalb der ersten sechs Minuten des Qualifyings eine gezeitete Runde gefahren und wurde deshalb disqualifiziert. Der Grund für die Verspätung, laut Porsche verpasste Lotterer das 6-Minuten-Fenster um gerade einmal 0,04 Sekunden, war nach Aussage des Teams ein technisches Problem mit einem Sensor.

Damit steht der Deutsche, der nach dieser Saison von der Formel E ins Langstrecken-Programm von Porsche wechseln wird, in der Startaufstellung ganz hinten. Lotterer war allerdings nur auf Position neun gefahren.

Nicht gut lief es an seinem 25. Geburtstag im Qualifying auch für Maximilian Günther (Nissan-e.dams). In Gruppe A kam er (nach der Disqualifikation von Lotterer) nicht über Position neun hinaus und wird dementsprechend aus der neunten Startreihe ins Rennen gehen, das um 18:00 Uhr MESZ gestartet wird.

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