München - Die Formel E (Saison 2022 live auf ProSieben und ran.de) möchte künftig nach dem Vorbild der großen US-Sportligen profitabel sein.

"Der Motorsport hat keine tolle Geschichte darin, mittelfristig finanziell attraktiv für Anteilseigner zu sein. Einfach ausgedrückt: Jeder verliert Geld", erklärt Jamie Reigle, der CEO der Formel E, im Interview mit dem "Motorsport-Magazin".

Er ergänzte: "Überall heißt es, dass wir wie die NBA, NHL oder NFL sein sollten. Aber diese Ligen sind ganz anders strukturiert. Die Teams sind die Helden und Besitzer haben ein profitables Business. Das müssen und können wir als Formel E auch erreichen."

Derzeit keinen guten "Return on Invest"

Und weiter: "Mit Dingen wie einer Kostenobergrenze, Media-Rechten und Sponsorings müssen wir uns die Frage stellen, wie Teams - ob privat oder Hersteller - einen guten Return on Invest erreichen können. Aktuell haben wir das nicht."

Daher sei es die Aufgabe, die Bedürfnisse der Teams zu erfüllen: "Ist der Sport groß genug? Fahren wir in ausreichend vielen Städten? Ist die Formel E ein gutes Investment? Diese Themen müssen wir angehen."

Du willst die wichtigsten Motorsport-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.