- Bildquelle: FIA Formula E © FIA Formula E

Marrakesch – Beim Marrakesch E-Prix der Formel E (live auf ProSieben, ProSieben MAXX und ran.de) sicherte sich Edo Mortara seinen dritten Saisonsieg und übernahm damit die WM-Spitze. Der Venturi-Pilot stellte einige interessante Statistiken auf, ebenso wie Pole-Sitter Antonio Felix da Costa.

Der Marrakesch E-Prix wies jedoch noch weitere Besonderheiten auf, die wir in unserer Analyse aufbereitet haben.

Verschiedene Sieger

Edoardo Mortara wurde bei der fünften Austragung zum fünften unterschiedlichen Sieger des Marrakesch E-Prix. Kein anderes Rennen wurde so oft ausgetragen, ohne dass ein Fahrer zweimal gewinnen konnte. Für Mortara war es das vierte Podium in Folge. Dies war zuvor in der Formel E nur Buemi (2018/19), di Grassi (2015/16 und 2017/18) und Felix da Costa (2020) gelungen.

Quali-Spezialist

Mortara stand bereits zum fünften Mal in dieser Saison im Finalduell eines Qualifyings. Kein anderer Fahrer hat mehr als zwei Finalteilnahmen! Anschließend wandelte er Startplatz 2 in seinen insgesamt fünften Formel-E-Sieg um. Damit zog er mit Mitch Evans gleich. Der Jaguar-Fahrer, Mortara, Vandoorne und Vergne haben nun je fünf Podestplätze in diesem Jahr erzielt.

Lange Durststrecke

Antonio Felix da Costa holte in Marrakesch die siebte Pole Position seiner Formel-E-Karriere und zog mit Stoffel Vandoorne gleich. Nur Jean-Eric Vergne und Sebastien Buemi haben mehr erste Startplätze erzielt. Mit Platz 2 im Rennen erreichte er sein erstes Podium nach 356 Tagen (New York City E-Prix 2021). So lange hatte er seit seinem Wechsel zu BMW im Jahr 2018 nie auf einen Pokal warten müssen. Felix da Costa führte zudem seit dem ersten Lauf des Berlin E-Prix 2021 erstmals wieder ein Rennen an.

Mal wieder in den Top Ten

Zum ersten Mal in seiner Formel-E-Karriere erreichte Oliver Askew die Duellphase. Bei Andretti starteten deshalb erstmals seit dem ersten Berlin-Lauf 2021 beide Fahrer unter den ersten Zehn. Am Ende verpasste Askew die Punkte als Elfter jedoch knapp. Teamkollege Jake Dennis wurde Siebter.

Mister Konstanz

In Marrakesch kam zum ersten Mal seit dem ersten Rennen des London E-Prix 2021 kein Fahrer auf dem Platz ins Ziel, auf dem er gestartet war. Jean-Eric Vergne landete dabei zum dritten Mal hintereinander genau auf der Position hinter seinem Startplatz. Seit dem Saisonauftakt in Diriyya hat der Franzose im Rennen nie mehr als zwei Positionen gewonnen oder verloren - Mr. Konstanz eben!

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