Das erste Formel-E-Rennen der neuen Gen3-Ära (live auf ProSieben, ran.de und in der ran-App) brachte einige Gewinner und auch Verlierer hervor. Außerdem fielen ein paar Rekorde. Die fünf interessantesten Statistiken zum Mexico City E-Prix haben wir dir in diesem Analyse-Artikel zusammengefasst.

  • Der Mexico City E-Prix war mit 107,63 Kilometern das längste Rennen der Formel-E-Geschichte. Zuvor hielt diesen Rekord der Berlin E-Prix 2018. In Tempelhof waren die Gen1-Fahrzeuge 106,79 Kilometer gefahren.
  • Zum ersten Mal fand das Auftaktrennen einer Formel-E-Saison nicht auf dem asiatischen Kontinent statt. Bislang wurde der erste Meisterschaftslauf immer in Peking, Hongkong oder Diriyya ausgetragen.
  • Andretti gewann nach dem Auftaktrennen der Gen2-Ära nun auch das erste Rennen mit den Gen3-Fahrzeugen. Antonio Felix da Costa hatte für das damalige BMW-Werksteam den Diriyya E-Prix 2018 gewonnen. Mit 38 Punkten holte Andretti in Mexiko sein zweitbestes Ergebnis in der Formel E. Insgesamt war es der neunte Formel-E-Sieg für Andretti. Jake Dennis ist mit vier Siegen der erfolgreichste Fahrer für die US-Amerikaner.
  • Lucas di Grassi landete zum insgesamt 40. Mal auf dem Siegerpodest. Gleichzeitig erreichte er zum 75. Mal die Top 10 in einem Formel-E-Rennen - beide Werte stellen einen Rekord dar. Der Brasilianer feierte zudem die vierte Pole-Position seiner Formel-E-Karriere - seine erste seit dem Montreal E-Prix 2017, wo er Champion wurde. Di Grassi musste somit 2.026 Tage auf eine weitere Pole-Position warten!
  • Platz 5 für Jake Hughes ist das beste Ergebnis eines Formel-E-Neulings seit Scott Speed. Der US-Amerikaner erzielte beim Miami E-Prix 2015 sogar den zweiten Platz. Hughes ist zudem der 15. britische Fahrer, der ein Formel-E-Rennen bestritten hat. Das sind mehr als aus jeder anderen Nation.