Toto Wolff von Mercedes vor der ersten Formel-E-Saison - Bildquelle: AFPSIDANDREJ ISAKOVICToto Wolff von Mercedes vor der ersten Formel-E-Saison © AFPSIDANDREJ ISAKOVIC

Köln (SID) - Die Formel E geht in ihre sechste Saison, und erstmals sind vier deutsche Premiumhersteller am Start. Wenn die Elektro-Rennserie am Freitag und Samstag (jeweils ab 13 Uhr/Eurosport) in Diriyya/Saudi-Arabien ihre Runden dreht, sind auch Mercedes und Porsche als Werksteams vertreten - Audi und BMW gehörten schon zuvor zum Feld.

"Die Formel E hat eben sehr großes Marketingpotenzial", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, anfangs selbst skeptisch. Noch immer ist sie zwar kein Publikumsmagnet, weder vor Ort, noch im TV. Doch mit Blick auf die Elektrifizierung des Automobilsektors können sich die Hersteller eine Rolle als Zuschauer kaum noch leisten: "Die Serie ist nichts für den Hardcore-Motorsportfan, sie richtet sich an eine andere, potenziell größere Zielgruppe."

Gefahren wird weiter in den Innenstädten dieser Welt, in Berlin macht die Serie am 21. Juni 2020 Station. Und nicht nur auf Teamseite wird deutsch gesprochen im Fahrerlager.

Audi geht unter anderem mit Daniel Abt (Kempten) an den Start, dem weiterhin einzigen deutschen Sieger der Formel E. Porsche hat für sein Debüt Andre Lotterer (Duisburg) verpflichtet, für BMW fährt Maximilian Günther (Oberstdorf). Der frühere Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf) ist weiterhin für Mahindra dabei.