Pascal Wehrlein.Pascal Wehrlein.

New York - Ordentliche Ausgangsposition für Maximilian Günther und Pascal Wehrlein!

Das deutsche Duo fuhr im Qualifying zum zehnten Saisonrennen der Formel E in New York (ab 22:15 live in SAT.1 und auf ran.de) auf die Plätze vier und sechs. BMW-Pilot Günther und Porsche-Mann Wehrlein hatten die "Superpole" der besten sechs Fahrer erreicht, wo sich Nick Cassidy im Virgin die Pole Position sicherte. Ex-Champion Jean-Eric Vergne wurde im DS Techeetah Zweiter, Alex Lynn (Mahindra) Dritter.

"Das war ein gutes Qualiyfing, da kann man einiges draus machen", sagte Günther. "Die Runde war nicht ideal, ich habe im ersten Sektor Zeit verloren. Aber das Auto war gut bis jetzt, ich bin zuversichtlich", sagte Wehrlein.

Wehrlein hatte zuletzt ein bitteres Rennwochenende in Mexiko erlebt, als er im ersten Rennen seinen Sieg nach einer Disqualifikation verlor, im zweiten Lauf nach einer Strafe dann seinen zweiten Platz. Er ist deshalb mit 48 Punkten lediglich Gesamtzwölfter. Er hat aber sogar noch Chancen auf den Titel.

Enger Titelkampf

Denn der Titelkampf ist vor dem drittletzten Rennwochenende so eng wie nie. Und das erste Qualifying zeigte, woran das liegt. In Führung liegt im Moment Edoardo Mortara (Venturi) mit 72 Punkten, gefolgt von Robin Frijns (Virgin) mit 62 Zählern und Antonio Felix da Costa (Techeetah). Der Titelverteidiger steht bei 60 Zählern, genauso übrigens wie DTM-Champion Rene Rast (Audi) und Mitch Evans (Jaguar).

Und Mortara versaute in Quali-Gruppe 1 seine schnelle Runde aufgrund von technischen Problemen komplett und zog dabei auch Rast mit in das Verderben, der dadurch aufgehalten wurde. "Ich bin enttäuscht, der Quali-Fluch will nicht aufhören. Ich kam nicht vorbei und habe viel Zeit verloren", sagte Rast: "Dass wir genau hinter ihm lagen, passt zu dem Fluch."

Mortara landete auf Platz 24, Rast wurde 23. 

Auch für die anderen Titelkandidaten lief es mäßig bis schlecht. Frijns wurde Elfter, da Costa 13. und Evans 16. Auch das Mercedes-Duo Nyck de Vries und Stoffel Vandoorne, das im Titelkampf eine Rolle spielt, verpatzte das Qualifying und wurde 18. und 21.

Bird kurios

Kurios: Sam Bird sorgte zum zweiten Mal für einen Crash. Im ersten Training krachte er in die Streckenbegrenzung. Ein paar Sekunden vor dem Qualifying bekamen die Jaguar-Mechaniker das Auto zwar gerade noch rechtzeitig fertig.

Doch nur wenige Minuten später dann der nächste Unfall, als Oliver Rowland mit seinem Nissan in den Jaguar krachte. Bird wurde nur 20.

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