Pascal Wehrlein.Pascal Wehrlein.

München/Rom - Zwei Rookies überraschen am Sonntag in Qualifying: Nick Cassidy hat sich die Pole Position für das vierte Saisonrennen (ab 12:30 Uhr live in SAT.1 und im kostenlosen Livestream auf ran.de) in Rom gesichert.

Der Virgin-Pilot setzte sich bei schwierigen Bedingungen auf dem Stadtkurs gegen Norman Nato im Venturi durch. 

Aus deutscher Sicht war die Bilanz gemischt: Pascal Wehrlein (Porsche) und Maximilian Günther (BMW) haben als Dritter und Fünfter gute Ausgangspositionen für das Rennen. Zwischen den beiden steht in der Startaufstellung Stoffel Vandoorne im Mercedes, hinter Günther Alexander Sims im Mahindra.

Lotterer-Zeit gestrichen

Für die anderen beiden Deutschen lief es hingegen schlecht.

Andre Lotterer hatte das "Superpole"-Shootout ursprünglich auch erreicht, durfte aber nicht teilnehmen, da er das Leistungsmaximum überschritten hatte. Für ihn rückte Vandoorne nach. "Die Leistung im Rennen ist auf 200 kW und im Qualifying auf 250 kW reglementiert", sagt er bei ran.de. "Das ist elektrisch geregelt. Die Software muss schauen, dass wir die Werte nicht überschreiten. Es kann allerdings für nicht einmal eine Zehntelsekunde passieren, wenn man Wheelspin hat oder über eine Bodenwelle fährt. Das ist aber kein Vorteil."

Eine Strafe gab es trotzdem: Seine Zeit wurde gestrichen, statt Shootout heißt das Startplatz 22. Für Rene Rast sieht es nicht viel besser aus, er wurde nur 20.

Knifflige Bedingungen

Das Qualifying war diesmal besonders knifflig, da es in Rom vor der Zeitenjagd regnete, dann aber kurz vor dem Start aufhörte. Die Strecke war zunächst nass, was bedeutete, dass der Grat für die Fahrer sehr schmal war. 

"Im Regen bringt es nichts, wenn man zurückhaltend ist. Man muss das Auto immer am Limit bewegen", sagte ran racing-Experte Daniel Abt. Das Problem: Der kleinste Fehler wird bei den Bedingungen sofort bestraft. Diese wurden aber stetig besser, so dass auch die Zeiten besser wurden. Zum Vorteil der Fahrer, die später auf die Strecke gingen.

Sehr bitter war das zum Beispiel für Rene Rast, der in Qualigruppe eins, also ganz am Anfang auf die Strecke ging - und am Ende nur 20. wurde. "Es läuft schon wieder nicht rund heute. Es war unheimlich rutschig, wir hatten gar keine Zeit, die Reifen aufzuwärmen. Es ist wie auf Glatteis, man hat keinen Grip", sagte Rast. 

Ähnlich erging es auch Jean-Eric Vergne, der am Samstag das Rennen gewonnen hatte, der Franzose landete noch hinter Rast. Die Wetter-Lotterie sorgte zudem dafür, dass die Gesamtführenden, die in Gruppe 1 fuhren, von weiter hinten losfahren.

Spitzenreiter Sam Bird (43 Punkte) wurde im Jaguar Elfter, Robin Frijns (34) im Virgin 19. und Mercedes-Fahrer Nyck de Vries (32) im Mercedes 18.

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