Antonio Felix da Costa - Bildquelle: Motorsport ImagesAntonio Felix da Costa © Motorsport Images

München/Monaco - Der Titelverteidiger meldet sich zurück! Champion Antonio Felix da Costa steht beim siebten Formel-E-Saisonrennen in Monaco (ab 15.30 Uhr live in SAT.1 und auf ran.de) auf der Pole Position.

Der Techeetah-Pilot verwies in der Superpole den Virgin-Piloten Robin Frijns mit 0,012 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Für da Costa ist es ein Ausrufezeichen nach einem schwierigen Start in die Saison, der Portugiese ist mit 24 Punkten aktuell nur Gesamt-14.

Auch dahinter ging es knapp zu: 0,051 Sekunden Rückstand auf die Spitze hatte Mitch Evans (Jaguar) auf Platz drei, 0,059 Sekunden wiederum Jean-Eric Vergne im Techeetah als Vierter.

Maximilian Günther schaffte als einziger deutscher Fahrer den Sprung in die Top sechs, die nach dem Qualifying in einem Shootout die Pole ausfahren. Der BMW-Pilot landete auf dem fünften Startplatz. "Es ist okay, das ist eine gute Startpositionn hier, weil das Überholen nicht einfach wird. Wir haben unser Soll erfüllt mit der Superpole", sagte Günther.

In der Gesamtwertung führt vor dem siebten Saisonrennen Mercedes-Mann Nyck de Vries mit 57 Punkten vor seinem Teamkollegen Stoffel Vandoorne (48), dahinter liegen Sam Bird und Frijns (beide 43) sowie Evans (39). Das Qualifying ist demnach eine Steilvorlage für Frijns und Evans, denn die Konkurrenz patzte im Kollektiv.

Rast bester Deutscher in der Gesamtwertung

Vandoorne wurde bei der Zeitenjagd nur 15., de Vries sogar nur 23. Jaguar-Pilot Bird fuhr nur auf Rang 16.

Bester Deutscher in der Gesamtwertung ist Rast mit 39 Zählern, der Audi-Pilot ist Sechster.

Der DTM-Champion musste wegen dieser Platzierung in der ersten Quali-Gruppe antreten. Es ging an der Spitze sehr eng zu, für die Superpole reichte es aber nicht – Rast geht von Startplatz elf aus ins Rennen.

Größere Änderungen bei Wehrlein

Auch Pascal Wehrlein schaffte es nicht in die Top sechs, der Porsche-Pilot landete aber noch vor Rast auf Platz acht. "Es war ganz gut, wir hatten einige größere Änderungen vorgenommen, mit denen ich sehr zufrieden war", sagte Wehrlein: "Es hat nicht ganz gepasst, und deshalb ärgere ich mich. Aber: Das Auto passt mir besser."

Enttäuschend lief es für Wehrleins Teamkollegen Andre Lotterer. Der 39-Jährige hatte zuletzt in Valencia im Sonntagsrennen als Zweiter seine ersten Punkte in dieser Saison geholt, kam im Qualifying aber nicht über Startplatz 19 hinaus.

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