Andre Lotterer.Andre Lotterer.

München/Rom - Starke Ausgangsposition für Andre Lotterer: Der Porsche-Pilot ist im Qualifying zum dritten Saisonrennen der Formel E auf den zweiten Startplatz gefahren. Der Deutsche musste sich in der "Superpole" nur Mercedes-Fahrer Stoffel Vandoorne geschlagen geben.

Beide profitierten von einem unglücklichen Patzer von Nissan-Mann Oliver Rowland: Er war auf dem Weg zur Pole Position, als er in der letzten Kurve zu weit herausgetragen wurde und in die Streckenbegrenzung rutschte. Er konnte die wenigen Meter bis zur Ziellinie zwar noch bewältigen, wurde am Ende aber "nur" Dritter.

Vierter wurde Lucas di Grassi (Audi) vor Jean-Eric Vergne im DS Techeetah und Maximilian Günther im BMW. Vor allem Günther will sich rehabilitieren, er war beim Auftakt in Saudi-Arabien komplett leer ausgegangen. Von dort nimmt er aber noch eine Strafe mit, die ihn auf Startplatz elf zurückwirft.

In der Gesamtwertung führt vor den Saisonrennen drei und vier Nyck de Vries mit 32 Punkten vor Sam Bird (25 Zähler), Robin Frijns (22) und Edoardo Mortara (18). Ab 15:30 Uhr gibt es das erste Rennen aus Rom live in SAT.1 und im kostenlosen Livestream auf ran.de.

"Ich bin nicht ganz zufrieden, das hätte eigentlich für die Pole reichen sollen. Ich hatte ein Problem am Lenkrad, das mich etwas aus dem Rhythmus gebracht hat. Das Auto hat ein gutes Potenzial", sagte Lotterer.

In Lauerstellung

Was eine Menge Spannung verspricht: Spitzenreiter de Vries und Verfolger Frijns sind in Lauerstellung - Frijns als Sechster, de Vries auf Startplatz sieben. Bird landete im Qualifying auf dem zehnten Rang, Mortara blieb nach technischen Probleme ohne Zeit und muss von hinten starten.

Wie lief das Qualifying für die restlichen deutschen Fahrer?

DTM-Champion Rene Rast unterlief in seiner schnellen Runde ein Fahrfehler, er startet nur von Platz 21 in das Rennen. Der Grund für den Fauxpas: An seinem Audi war die Spurstange zerrissen, von einer Berührung in der Kurve vor seinem Dreher. "Das ist natürlich extrem frustrierend", sagte er. Pascal Wehrlein verpasste im zweiten Porsche das Shootout, er fuhr auf Startplatz neun. 

Große Herausforderung

Für Fahrer und Teams ist der Samstag eine große Herausforderung. Bereits im ersten Training konnte nicht so viel wie geplant gefahren werden, hinzu kam ein kurioser Massencrash, in den vier Autos involviert waren, die nicht im zweiten Training fahren konnten. Oliver Turvey, der vergessen hatte, dass Startübungen auf dem Programm standen und den Crash ausgelöst hatte, indem er in die stehenden Autos fuhr, musste auch auf das Qualifying verzichten.

Glück im Unglück für das Quartett: Viel war in der zweiten Session sowieso nicht los, da nach rund zehn Minuten ein beschädigter Kerb repariert werden musste. Da dies länger dauerte als gedacht, wurde die Session komplett abgebrochen und die Kurve kurzerhand umgebaut, wodurch sich eine neue Charakteristik ergab. Ein bisschen Regen gab es im Qualifying dann auch noch.

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