Jakarta - Der erste Jakarta-E-Prix am vergangenen Wochenende bescherte den Fans der Formel E (live auf ProSieben, P7 MAXX und ran.de) eine spannende Schlussphase, in der Mitch Evans, Jean-Eric Vergne und Edo Mortara um den Sieg kämpften.

Am Ende setzte sich der Jaguar-Fahrer durch, blieb im WM-Klassement aber trotzdem hinter seinen beiden Kontrahenten. Das Rennwochenende brachte allerdings noch einige weitere interessante Statistiken, Meilensteine und Kuriositäten hervor.

Evans' Hattrick

Als fünfter Fahrer der Formel-E-Geschichte gewann Mitch Evans drei Rennen in einer Saison. Dies gelang vorher nur Sebastien Buemi, Lucas di Grassi, Jean-Eric Vergne und Antonio Felix da Costa. Diese haben eine Gemeinsamkeit: Sie wurden alle bereits Formel-E-Champion. Es war der insgesamt fünfte Sieg für den Neuseeländer und der siebte Formel-E-Sieg für Jaguar. Damit zog die "Raubkatze" mit Andretti und Mercedes gleich.

Rekord-Pole!

Jean-Eric Vergne startete in Jakarta zum 15. Mal in seiner Formel-E-Karriere von der Pole-Position – ein neuer Rekord! Bislang hatte er gleichauf mit Sebastien Buemi gelegen, der weiterhin 14 Mal von Platz 1 aus ins Rennen ging. Dann folgt mit großem Abstand Stoffel Vandoorne mit sieben Pole-Positions. Vergne ist nach Vandoorne und Edoardo Mortara der dritte Fahrer, der zwei Pole-Positions in dieser Saison erzielt hat.

In die 500

Antonio Felix da Costa erzielte als fünfter Formel-E-Pilot der Geschichte seinen 500. Punkt in der Elektro-Serie. Dank der Zähler von Felix da Costa und Vergne liegt DS Techeetah mit 1.222 Punkten nun auf dem dritten Platz der ewigen Statistik. Das Team ging in Jakarta an Envision Racing vorbei.

Seuchensaison für Rowland

Oliver Rowland erlebte in Jakarta bereits seinen fünften Ausfall in dieser Saison. In drei Saisons bei Nissan e.dams war er zusammengerechnet nur viermal ausgefallen (Disqualifikationen nicht eingerechnet). Dass ein Fahrer in der Formel E fünfmal in einer Saison ausfällt, ist zwar ungewöhnlich, aber noch kein Rekord: Maro Engel (2016/17), Edo Mortara (2018/19) und Sam Bird (2021) hatten je sechs Ausfälle zu verzeichnen.

Sieger rundet am schnellsten

Zum ersten Mal seit Antonio Felix da Costa beim ersten Rennen des "Sixpacks von Berlin" 2020 fuhr der Rennsieger auch die schnellste Rennrunde. Für Mitch Evans war es die bislang sechste schnellste Runde in der Formel E. Dadurch liegt er gemeinsam mit Rene Rast auf dem vierten Rang in dieser Statistik. Vor ihm: Daniel Abt (10), Sam Bird (10) und Sebastien Buemi (8).

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