Stoffel Vandoorne feiert seinen Sieg beim Formel-E-Rennen in Monaco - Bildquelle: FIA Formula EStoffel Vandoorne feiert seinen Sieg beim Formel-E-Rennen in Monaco © FIA Formula E

Monaco - Die Formel-E-Weltmeisterschaft 2022 nimmt endgültig Fahrt auf. Beim ersten Rennen der Elektroserie auf der unverfälschten Formel-1-Variante des legendären Straßenkurses gewann Mercedes-Pilot Stoffel Vandoorne und katapultierte sich damit an die Spitze der Fahrerwertung.

Beim sechsten Rennen der Saison gab es aber noch einige andere Zahlen, Daten und Fakten, die bemerkenswert sind.

5 statistische Besonderheiten

  • Stoffel Vandoorne gewann sein drittes Formel-E-Rennen. Damit hat der Belgier nun in jeder Saison, die Mercedes-EQ als Werksteam bestritt, genau ein Rennen mit dem Team gewonnen.
  • Vandoorne erhielt in Monaco bei seinem 45. Formel-E-Start den 45. FANBOOST. Dabei zog er mit Rekordhalter Lucas di Grassi gleich, der mit 90 jedoch genau die doppelte Anzahl an Rennstarts hat.
  • In Monaco erzielten zum ersten Mal in der Formel-E-Geschichte fünf Fahrer Punkte, die in der Vergangenheit bereits Champion in der Meisterschaft waren: Vergne (P3), Felix da Costa (P5), di Grassi (P6), Buemi (P8) und de Vries (P10).
  • Frankreich und das Vereinigte Königreich teilen sich nach dem Monaco E-Prix den ersten Platz in der ewigen Formel-E-Punktestatistik der Nationen: Fahrer aus beiden Ländern sammelten jeweils 1.507 Punkte.
  • Jean-Eric Vergne fuhr in Monaco seine 3.000. Rennrunde in der Formel E. Zum "Klub der Dreitausender" gehörten zuvor nur Lucas di Grassi und Sebastien Buemi.

Performance-Analyse der Fahrer & Teams

Die schnellste Rennrunde des Wochenendes gelang Jaguar-Pilot Mitch Evans. In der Qualifikation fuhr er als einziger Fahrer eine Rundenzeit von weniger als 90 Sekunden (1:29.839 Minuten).

Der Deutsche Pascal Wehrlein folgt im Rundenzeiten-Vergleich auf Platz 2, gefolgt von Rennsieger Vandoorne, Altmeister di Grassi und Porsche-Routinier Andre Lotterer. Am langsamsten waren mit deutlichem Abstand die Dragon-Teamkollegen Giovinazzi und Sette Camara.

Durchschnittsposition im Qualifying

Der beste Fahrer im Qualifying ist in der bisherigen Saison Andre Lotterer (durchschnittliche Position: 4,8). Es folgen Nyck de Vries (5,2), Robin Frijns und Jean-Eric Vergne (je 5,3). Am Ende des Feldes liegen besonders häufig Dan Ticktum (19,0), Oliver Turvey (19,8) und Antonio Giovinazzi (20,5).

Beeindruckend ist die Pace im Gruppenqualifying bei Robin Frijns und Andre Lotterer: Beide erreichten bei sechs Rennen in dieser Saison sechsmal auch die Duellphase. De Vries, Vandoorne und Vergne stehen bei jeweils fünf Duell-Teilnahmen.

Durchschnittsposition im Rennen

In den Rennen schnitt Jean-Eric Vergne mit einer Durchschnittsposition von 4,3 bis dato am besten ab. Er ist auch der einzige Fahrer, der jedes Rennen unter den ersten Zehn beendete.

Dahinter liegen Stoffel Vandoorne (4,8) und Robin Frijns (5,7) vor Lucas di Grassi (7,5). Am Ende des Feldes rangiert Alexander Sims (16,7) vor Oliver Rowland mit 17,7. Dahinter liegt nur noch Antonio Giovinazzi (19,5).

Positionsveränderungen

Sebastien Buemi gewann in Monaco stolze 14 Positionen, so viele wie kein anderer Fahrer. Der Schweizer arbeitete er sich dabei von Platz 22 auf Rang 8 nach vorn. Große Platzgewinne verbuchten auch Nick Cassidy (+11) und Sergio Sette Camara sowie Oliver Turvey (je +7).

Am Ende der Statistik rangieren nach dem Porsche-Doppelausfall Pascal Wehrlein mit 19 verlorenen Rängen hinter seinem Teamkollegen Andre Lotterer (-13) sowie Lotterers "Unfallpartner" Oliver Rowland (-11).

Absolvierte Rennrunden

Nach dem Monaco E-Prix haben nur noch zehn der 22 Fahrer alle 200 Rennrunden der bisherigen Saison zurückgelegt. Die beiden Mahindra-Piloten Oliver Rowland und Alexander Sims bringen es nach sechs Rennen gemeinsam bereits auf sieben Ausfälle, folgerichtig liegen sie am Ende dieser Statistik.

Führungsrunden

In Monaco lagen zwar vier verschiedene Piloten in Führung, keiner davon sammelte jedoch seine ersten Führungskilometer der laufenden Saison. Die meisten Runden gingen dabei auf das Konto von Rennsieger Stoffel Vandoorne (14).

Mit insgesamt 42 hat Nyck de Vries nach wie vor die meisten Führungsrunden, obwohl er seit Diriyya nicht mehr in Führung lag.

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