Williams-Fahrer Alexander Albon: Er plant, in Singapur wieder dabei zu sein - Bildquelle: Motorsport ImagesWilliams-Fahrer Alexander Albon: Er plant, in Singapur wieder dabei zu sein © Motorsport Images

Die gute Nachricht überbringt Williams-Fahrer Alexander Albon gleich zu Beginn eines kurzen Videos in den sozialen Netzwerken: "Ich fühle mich ziemlich gut, ich fühle mich okay." Er habe seine Blinddarm-Operation am Samstag des Monza-Rennens gut überstanden, obwohl es dabei "ein kleines Problem" gegeben habe und sich Komplikationen eingestellt hatten.

Er sei vom ärztlichen Personal in Mailand aber "ausgezeichnet" behandelt worden, sagt Albon. Und nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus am Dienstag sei er direkt in sein Zuhause nach Monaco gefahren. Dort habe er angefangen, "herumzugehen", so schildert es der Formel-1-Fahrer.

"Das Ziel ist, für Singapur bereit zu sein, aber das wird hart. Denn Singapur ist eines der anstrengendsten Rennen, die wir haben. Es wird nicht einfach dort", meint Albon. Seine Teilnahme am Grand Prix sei daher ein "großes Ziel" für ihn. "Aber das setzen wir uns jetzt mal und dann sehen wir weiter", erklärt er.

Abschließend bedankt sich Albon noch für etliche Grüße und Botschaften von seinen Fans: "Ich lese all die Nachrichten oder zumindest so viele wie möglich. Das bedeutet mir sehr viel. Danke!"

Beim Italien-Grand-Prix in Monza war Albon kurzfristig durch Mercedes-Ersatzfahrer Nyck de Vries im Williams FW44 ersetzt worden. Der Niederländer erreichte bei seinem ersten Formel-1-Einsatz an einem Rennwochenende auf Anhieb Q2 im Qualifying und punktete im Rennen mit Platz neun.

Ob de Vries auch in Singapur für Albon einspringen könnte, ist bislang noch nicht bestätigt. Der Formel-E-Weltmeister von 2020/21 aber hat mit seinem Grand-Prix-Einstand seine eigenen Chancen vergrößert, 2023 einen Stammplatz in der Formel 1 zu ergattern: Er traf sich dieser Tage zum Beispiel mit Red-Bull-Sportchef Helmut Marko zum Gespräch.