Start zum GP Australien 2019 in Melbourne - Bildquelle: Motorsport ImagesStart zum GP Australien 2019 in Melbourne © Motorsport Images

München - Die Formel 1 wird in der Saison 2021 mit einem Kalender über 23 Rennen planen. Ein erster Entwurf des Kalenders wurde den Teams in einem Meeting der Formel-1-Kommission am gestrigen Montag ausgehändigt. Er umfasst nach Informationen von 'Motorsport.com' alle ursprünglich geplanten Rennen der Saison 2020 sowie einen neuen Grand Prix in Saudi-Arabien.

2020 eingesprungene Rennen wie Portimao, Mugello oder Imola tauchen hingegen im ersten Entwurf nicht auf, genau wie ein Formel-1-Rennen in Deutschland auf dem Hockenheimring oder dem Nürburgring. Die größten Veränderungen umfassen neben dem geplanten neuen Rennen die Verschiebung des Großen Preises der Niederlande in den Sommer sowie gleich zwei der bei den Teams unbeliebten Triple-Header.

Auftakt im März in Australien geplant

Beginnen soll die neue Formel-1-Saison am 21. März im australischen Melbourne, obwohl es zuletzt Berichte über eine Verschiebung in die zweite Jahreshälfte gegeben hatte. Eine Woche später folgt Bahrain, bevor es im Zwei-Wochen-Rhythmus nach China und Vietnam gehen soll. Durch die Verlegung von Zandvoort würde Barcelona (9. Mai) erneut den Auftakt in die Europasaison darstellen, bevor der Klassiker in Monaco (23. Mai) ansteht.

Aserbaidschan behält seinen Platz im Juni und wird erneut mit dem Rennen in Kanada geplant, bevor die reguläre Europasaison die Formel 1 nach Frankreich, Österreich, Großbritannien und Ungarn führt. Der Hungaroring bildet dabei das letzte Rennen vor der Sommerpause im August. Nach der Pause geht es Schlag-auf-Schlag weiter. Los gehen soll es mit einem europäischen Triple-Header, der die Rennen von Belgien, Italien und den Niederlanden umfasst. Triple-Header sind bei den Teams eigentlich unbeliebt und sollten nach dem Versuch 2018 eigentlich nicht mehr stattfinden - bis die aktuelle Saison 2020 alle Pläne umgeworfen hat.

Zwei Triple-Header vorgesehen

Trotzdem soll es 2021 noch einen zweiten Triple-Header geben, der die Rennen in Singapur, Russland und Japan umfasst. Damit schafft man Platz für ein zusätzliches Rennen in Saudi-Arabien, wo man auf einem Stadtkurs in Dschidda fahren möchte. Konkrete Daten gibt es für die zweite Hälfte des Rennkalenders aber noch nicht. Fest steht nur, dass der Große Preis von Brasilien von Sao Paulo nach Rio de Janeiro umziehen soll, wo eine neue Strecke entsteht, die nicht nur unter Umweltschützern umstritten ist. Das Saisonfinale findet wie üblich in Abu Dhabi statt.

Ob der Kalender letzten Endes auch so umgesetzt werden kann, ist eine andere Frage. Einen Plan B soll es nach aktuellen Informationen aber nicht geben.

Die geplanten Formel-1-Rennen 2021*:

1. Australien (Melbourne)
2. Bahrain (Sachir)
3. China (Schanghai)
4. Vietnam (Hanoi)
5. Spanien (Barcelona)
6. Monaco (Monte Carlo)
7. Aserbaidschan (Baku)
8. Kanada (Montreal)
9. Frankreich (Le Castellet)
10. Österreich (Spielberg)
11. Großbritannien (Silverstone)
12. Ungarn (Budapest)
13. Belgien (Spa-Francorchamps)
14. Italien (Monza)
15. Niederlande (Zandvoort)
16. Singapur (Singapur)
17. Japan (Suzuka)
18. Russland (Sotschi)
19. Saudi-Arabien (Dschidda)
20. Mexiko (Mexiko-Stadt)
21. USA (Austin)
22. Brasilien (Rio de Janeiro)
23. Abu Dhabi (Abu Dhabi)

* Die Reihenfolge der Rennen stimmt nicht unbedingt mit dem endgültigen Kalender überein.

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