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München - Schon seit Jahrzehnten beschäftigt die Formel 1 eine Frage: Wie viel Anteil am Erfolg haben eigentlich die Fahrer?

Auch Weltmeister Lewis Hamilton tat sich bei der Beantwortung dieser Frage lange schwer. Inzwischen hat er von der richtigen Antwort aber eine genaue Vorstellung. "Für junge Fahrer, die frisch in die Formel 1 kommen, ist es schwierig nachzuvollziehen, was Michael [Schumacher] gemacht hat oder was ich in diesem Team tue. Man sieht nur: Wir haben ein gutes Auto, Michael hatte ein gutes Auto", so der Brite.

Erst nach Jahren voller Siege sieht der 35-Jährige nun, "was Michael im Team getan hat". Er selbst befinde sich bei den Silberpfeilen nun in einer ähnlichen Lage.

Hamilton bei Mercedes am Ruder

"Du musst das Ruder sein. Du hast eine starke Gruppe intelligenter, leidenschaftlicher Personen um dich herum. Und natürlich gibt es da noch einen Teamchef, der am Hauptruder steht. Doch was die Entwicklung anbelangt, wie du das Auto besser machst, das ist meine Aufgabe", sagte Hamilton weiter.

In jedem Fall sei der Brite "sehr stolz", seinen Anteil am Erfolg von Mercedes gehabt zu haben, auch wenn vieles davon im Verborgenen geschieht. "Leider sehen die Leute nicht, was hier alles im Hintergrund passiert."

Was man hingegen sieht, ist der anhaltende Erfolg. Der Brite sicherte sich am vergangenen Wochenende seinen siebten Weltmeister-Titel und zog mit Michael Schumacher gleich.

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