Gilt als Kandidat für eines der offenen Formel-1-Cockpits in der kommenden S... - Bildquelle: Imago ImagesGilt als Kandidat für eines der offenen Formel-1-Cockpits in der kommenden Saison: Nyck de Vries © Imago Images

Obwohl er aktuell mit drei verschiedenen Formel-1-Teams verhandelt, sieht Nyck de Vries seine Zukunft als Stammfahrer in der Formel 1 alles andere als gesichert an.

In der niederländischen Talkshow "Humberto op Zaterdag" bestätigte de Vries aber ein Treffen mit Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko am vergangenen Freitag in Graz und damit einen Bericht von "Motorsport-Total.com".

Formel 1: De Vries feierte in Monza Formel-1-Debüt

Auch einen Test für Alpine bestätigt der Niederländer, der am vergangenen Wochenende beim Grand Prix von Italien als Ersatzmann für Alexander Albon bei Williams sein Formel-1-Debüt gegeben und mit Rang neun auf ganzer Linie überzeugt hatte.

Doch trotz der Gespräche mit drei verschiedenen Teams sagt de Vries: "Ich weiß nicht, ob ich in einer so luxuriösen Situation bin, dass ich es mir aussuchen kann. Das liegt größtenteils außerhalb meiner Kontrolle."

Williams wäre ein "logischer Schritt"

Eine Verpflichtung durch Williams, mit denen de Vries seit längerer Zeit Gespräche führt, wäre für ihn ein "logischer Schritt". Doch es gebe noch weitere Optionen.

"Mit Alpine stehe ich seit Juli in Kontakt, und ich werde nächste Woche in Budapest für sie testen. Ich werde am Montag dorthin fliegen. Und wie gestern in den Medien zu lesen war, bin ich nach Österreich gereist, um Helmut Marko zu treffen", so de Vries in dem am Samstag ausgestrahlten Interview. "Das sind die Fakten."

Nachdem der Wechsel von IndyCar-Pilot Colton Herta in die Formel 1 geplatzt war, ist de Vries ein möglicher Nachfolger von Pierre Gasly, sollte der Franzose von AlphaTauri zu Alpine wechseln. Eine Präferenz für eines der drei Teams hat der Niederländer nicht.

"Wo auch immer ich einen festen Platz bekommen kann, wäre ich damit sehr zufrieden", sagt er. "Wir müssen abwarten, wie sich die Situation in den nächsten Tagen und Wochen entwickelt. Wie ich schon sagte, liegt es nicht ganz in meiner Hand."

De Vries: "Es geht nicht nur um Leistung"

Trotz seines starken Debüts und des Interesses von gleich drei Teams sieht der Formel-E-Weltmeister des Jahres 2021 es noch nicht als gesichert an, dass er in der nächsten Saison überhaupt Stammfahrer in der Formel 1 wird. "In dieser Welt geht es nicht nur um Leistung, aber es gibt jetzt ein Momentum. Das macht einen Unterschied, aber es garantiert keinen Stammplatz", sagt de Vries. "So weit sind wir noch nicht."

Mit Blick zurück auf sein Formel-1-Debüt in Monza sagt de Vries: "Das Wochenende selbst war fantastisch und verging wie im Flug. Es war ein Traum, der wahr wurde. Was danach geschah, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen."

"Am Montagnachmittag war ich selbst ziemlich schnell wieder in der Realität; ich bin jetzt mit der Zukunft beschäftigt. Aber all die Nachrichten und Glückwünsche, die ich erhielt, waren etwas ganz Besonderes. Es ist schön, die Unterstützung von allen zu erhalten", freut sich de Vries.

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