Der Bolide von Mick Schumacher musste gelöscht werden - Bildquelle: ImagoDer Bolide von Mick Schumacher musste gelöscht werden © Imago

München - Pech für Mick Schumacher beim dritten freien Training vor dem Qualifying zum Großen Preis von Spanien in Barcelona (ab 16 Uhr im Liveticker).

Nach nicht einmal einer Viertelstunde musste der Deutsche seinen Ingenieuren ein Feuer am Auto melden. Die rechte Hinterradbremse seines Haas hatte sich entzündet, nach nur wenigen Sekunden schlugen Flammen aus dem Auto.

Sofort begab sich der Youngster in Richtung Box, wo sein Team bereits mit Feuerlöschern auf ihn wartete. Bei der Ankunft des Deutschen kam ein Mitglied der Crew zu Fall, blieb aber wohl unverletzt. Die Mechaniker konnten das Feuer zwar zügig löschen, der Bremsschacht und auch der Heckflügel wurden allerdings merklich beschädigt.

"Wir wissen, was es ausgelöst hat. Das Brake-by-Wire (elektronische Aktivierung der Bremse durch Druck auf das Bremspedal, Anm.d.Red.) hat überhitzt und Feuer gefangen. Aber ob das elektronisch war oder mechanisch, was das genau ausgelöst hat, das wissen wir noch nicht", erklärte Teamchef Günther Steiner im "ORF". Und weiter: "Der Schaden ist ziemlich groß."

Die Teilnahme des Deutschen am Qualifying soll laut einer Mitteilung des Rennstalls aber nicht gefährdet sein. So schrieb Haas bei Twitter: "Das Team ist zuversichtlich, dass Micks Auto für das Qualifying fit sein wird. Ein vorsorglicher Getriebewechsel ist im Gange."

Aston Martin um Vettel im Fokus

In der dritten Trainingseinheit haben sich derweil Charles Leclerc und Max Verstappen ein enges Duell geliefert. Leclerc gewann im Ferrari mit 1:19,772 Minuten, Weltmeister Verstappen im Red Bull lag auf seiner schnellsten Runde nur 72 Tausendstel zurück.

Innerhalb von nur zwei Zehnteln zur Spitze lag auch am Samstagmittag allerdings das Mercedes-Duo: Der junge George Russell war als Dritter erneut etwas schneller als Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Mercedes, bislang recht deutlich dritte Kraft, will mit einigen Updates in Barcelona die Wende schaffen.

Sebastian Vettel schloss das Training lediglich als Zwölfter ab, auch der komplett überarbeitete Aston Martin brachte damit zunächst keine echte Verbesserung. Das Auto steht an diesem Wochenende dennoch im Fokus: Wegen der großen Ähnlichkeit zum RB18 wurde Vettels Team von Red Bull offensiv des Datendiebstahls bezichtigt. Die FIA allerdings schloss eine Untersuchung ab und sprach Aston Martin von dem Verdacht frei.

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