Nur 19. im ersten Training: Lewis Hamilton - Bildquelle: AFPPOOLSIDBRYN LENNONNur 19. im ersten Training: Lewis Hamilton © AFPPOOLSIDBRYN LENNON

Sotschi (SID) - Ungewohntes Bild im ersten freien Training zum Großen Preis von Russland: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) verzichtete in Sotschi auf die übliche Zeitenjagd und legte den Fokus auf eine Longrun-Simulation auf harten Reifen. Mit 2,793 Sekunden Rückstand auf seinen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas (Finnland), der in 1:34,923 Minuten die Bestzeit vorlegte, beendete Hamilton die Session auf Platz 19.

Die beiden Ferrari hielten sich im Mittelfeld, Sebastian Vettel (Heppenheim) war in 1:36,323 Neunter, Charles Leclerc (Monaco) in 1:36,896 Elfter. Auf den Plätzen zwei und drei hinter Bottas landeten der Australier Daniel Ricciardo im Renault (1:35,430) und Max Verstappen (Niederlande/1:35,577) mit einem neuen Honda-Motor in seinem Red Bull.

Die Session musste zweimal unterbrochen werden. In Kurve sieben driftete Carlos Sainz (Spanien) nach links und schlug mit seinem McLaren rückwärts in die Streckenbegrenzung ein, dabei wurde an dem Auto der Heckflügel abgerissen. "Nicht gerade der beste Start ins Wochenende", sagte McLaren-Teamchef Andreas Seidl.

Wenig später demolierte der Kanadier Nicholas Latifi seinen Williams, als er ebenfalls aus einer langgezogenen Rechtskurve flog. Die linke Seite des Autos wurde dabei erheblich beschädigt, Latifi blieb ebenso wie zuvor Sainz unverletzt.

Nicht gut lief es zum Auftakt seines Heimrennens für Daniil Kwjat im AlphaTauri. Mehrere Fahrer, darunter Max Verstappen, beschwerten sich lautstark über die Fahrweise des Russen. Kwjat kämpft um sein Cockpit für 2021 und spürt dabei den Atem des Japaners Yuki Tsunoda im Nacken. Der Red-Bull-Junior, in der Formel-2-Gesamtwertung Sechster, gilt als Wunschkandidat von AlphaTauris Motorenpartner Honda.

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