Nikita Mazepin musste sein Haas-Cockpit räumen - Bildquelle: ImagoNikita Mazepin musste sein Haas-Cockpit räumen © Imago

München - Das Kapitel Nikita Mazepin in der Formel 1 ist seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine vorläufig beendet. Dass der Youngster seine F1-Karriere noch nicht aufgeben will, ist kein Geheimnis.

Nun hat der Russe verraten, dass er sich aber durchaus auch eine Rückkehr in die Königsklasse außerhalb eines Cockpits vorstellen kann.

"Topteams sind mehrere Milliarden Dollar wert. Und ich denke, dass ich eines Tages als Geschäftsmann Teil dieser Industrie sein werde", zitiert der "Mirror" den 23-Jährigen im Interview mit dem russischen "Sport-Express". "Aber ich werde nichts überstürzen."

Mazepin als Geschäftsmann in die Formel 1?

An einem Engagement in der Indycar-Serie ist Mazepin derweil nicht interessiert. "Natürlich kann man nicht sagen, was morgen passieren wird, aber mein ganzes Leben lang wollte ich in die Formel 1 kommen. Ich habe es geschafft, aber wie sagt man so schön: Der Appetit kommt beim Essen – und ich habe keinen Zweifel daran, was ich in einem konkurrenzfähigen Auto leisten könnte."

Langfristig will Mazepin aber vor allem in der Geschäftswelt Erfolge feiern. So hat er bereits ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen.

Sein Vater Dmitri Mazepin ist als russischer Oligarch Chef eines Düngemittelunternehmens und Miteigentümer eines Bergbaukonzerns.

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