Sebastian Vettel ist nach Platz 10 in Spielberg niedergeschlagen. Nach dem R... - Bildquelle: ImagoSebastian Vettel ist nach Platz 10 in Spielberg niedergeschlagen. Nach dem Rennen schimpft er über sein Auto und beschreibt den entscheidenden Dreher. © Imago

Spielberg/München - Der verspätete Saison der Formel 1 muss ein Deja vu für Sebastian Vettel gewesen sein.

Groß waren die Hoffnungen auf einen besseren Start in die Saison als im letzten Jahr und wieder erleidet der viermalige Weltmeister eine Enttäuschung. 

In Runde 31 will Vettel ein Duell zwischen Teamkollege Charles Leclerc und Carlos Sainz nutzen, verliert dabei sein Auto und dreht sich. Nach dem Rennen hat der Deutsche den "Schuldigen" schnell gefunden: "Um ehrlich zu sein, bin ich froh, dass ich mich heute nur einmal gedreht habe. Das Auto war heute echt sehr, sehr schwierig zu fahren, ich habe mein Bestes versucht."

 

Teamkollege Leclerc fährt aufs Podium

Der gebürtige Heppenheimer zeigt sich nach dem Rennen zwar auch selbstkritisch, nimmt aber auch andere Beteiligte in die Pflicht: "Es war sehr eng und ich denke, es war Carlos oder auf jeden Fall ein McLaren, der da eingelenkt hat. Ich war am Limit, weil ich so nah wie möglich sein wollte und habe das Heck verloren. Aber das habe ich heute mehrfach, ehrlich gesagt."

Teampartner Leclerc schaffte in einem irren Finish noch Platz 2, weil sich die Konkurrenz davor selbst aus dem Rennen nahm.

Lewis Hamilton und Alexander Albon kollidieren kurz vor Ende. Leclerc nutzt das, fährt auf Platz Drei ein, wird aber wegen einer Zeitstrafe für Hamilton am Ende doch Zweiter. Mercedes-Pilot Valteri Bottas holte den Sieg in Österreich.

Für Vettel ein halbes Wunder: "Wir hatten unheimliche Probleme, überhaupt auf der Strecke zu bleiben. Ich glaube, ich war heute in der letzten Runde so schnell wie am Freitag in der ersten Runde mit vollem Tank. Das kann irgendwo nicht ganz stimmen", so der 33-Jährige, dessen Vertrag bei Ferrari nach dieser Saison ausläuft und nicht verlängert wird.

Vettel holt trotzdem ein Pünktchen

In Bezug auf die aktuelle Saison sieht Vettel für die Scuderia keine rosigen Aussichten: "Vorne können wir im Moment nicht viel mitreden. Das Rennen war heute sehr chaotisch. Unter normalen Umständen sind fünfte oder sechste Plätze das Höchste, was in uns steckt. Wir haben viel Arbeit!"

In der Tat: Da ganze neun Autos ausfallen, reicht es für Vettel am Ende sogar noch für einen Punkt in der Fahrerwertung. 

Ein kleiner Trost, nach diesem rabenschwarzen Tag.

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