Formel-1-Strecken wie Vietnam bleiben weiter leer - Bildquelle: AFPSIDArchivManan VATSYAYANAFormel-1-Strecken wie Vietnam bleiben weiter leer © AFPSIDArchivManan VATSYAYANA

Köln - In der Formel 1 wird die vorgezogene "Sommerpause" aufgrund der Coronakrise um weitere zwei Wochen verlängert.

Wie der Automobil-Weltverband FIA am Dienstag mitteilte, beschlossen die Formel-1-Strategiegruppe, die Formel-1-Kommission, sämtliche Teams und der Motorsport-Weltrat in einem E-Votum einstimmig, den Stillstand in der Motorsport-Königsklasse von 21 auf 35 Tage zu verlängern.

Derzeit befinden sich ohnehin sämtliche Teams im Shutdown, dieser werden nun je nach Beginn der Fabrikschließung bis Anfang Mai anhalten. Betroffen sind auch die Motorenhersteller.

Bereits Mitte März war die traditionelle Schließzeit in der Formel 1 vom August auf den Korridor Ende März/April vorgezogen worden, um den Rennkalender neu sortieren zu können. In diesem Zuge wurde der üblicherweise 14 Tage andauernde Shutdown auf 21 Tage ausgeweitet.

Die Formel 1 hätte am 15. März in Melbourne in ihre 71. Saison starten sollen, die mit der Rekordzahl von 22 Grands Prix geplant war. Mittlerweile sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie die ersten acht Rennen auf unbestimmte Zeit verschoben oder abgesagt. Auch der nun angedachte Saisonstart in Montreal/Kanada am 14. Juni wackelt erheblich.

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