Max Verstappens jüngster Ausflug ins Sim-Racing endete vorzeitig - Bildquelle: Motorsport ImagesMax Verstappens jüngster Ausflug ins Sim-Racing endete vorzeitig © Motorsport Images

Max Verstappen sorgt nicht nur bei den Rennen der Formel 1, sondern auch im virtuellen Motorsport für Spektakel. An diesem Wochenende nahm der amtierende Formel-1-Weltmeister am virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil und zeigte eine furiose Vorstellung - bis er nach knapp einem Drittel der Renndistanz in Führung liegend abflog und damit für den Ausfall seines Teams sorgte.

Verstappen ging bei dem großen Sim-Racing-Event, an dem gemischte Teams aus Rennfahrern und E-Sportlern teilnehmen, für das Team Redline an den Start. Seine Teamkollegen waren der IndyCar- und frühere DTM-Pilot Felix Rosenqvist und die beiden Sim-Racer Atze Kerkhof und Maximilian Benecke.

Ihr LMP2-Auto mit der Startnummer 123 ging von Position zwei ins virtuelle 24-Stunden-Rennen, welches gemeinsam von Motorsport Games und dem Le-Mans-Veranstalter ACO ausgerichtet wird. Schon nach wenigen Kurven übernahm Startfahrer Verstappen mit einem entschlossenen Manöver die Führung und setzte sich rasch von den Verfolgern ab.

In den ersten Rennstunden erarbeiteten sich der Formel-1-Weltmeister und seine Teamkollegen eine deutliche Führung. Doch als im virtuellen Szenario nach gut sieben Rennstunden die Sonne unterging, warf Verstappen das Auto weg.

In der Ford-Schikane vor der Start- und Zielgerade fuhr er am Eingang zu stark über den Randstein. Das Heck des Autos brach aus, ein Einschlag in die virtuellen Reifenstapel und das vorzeitige Aus für das Team waren die Folge.

Verstappen ist leidenschaftlicher Sim-Racer und ging auch während der laufenden Formel-1-Saison immer wieder bei virtuellen Rennen an den Start.

Am virtuellen 24-Stunden-Rennen von Le Mans nahmen zahlreiche E-Sport-Ableger aus dem realen Motorsport teil. So setzte auch Mercedes einen LMP2-Boliden im Silberpfeil-Design ein. Pilot war dort unter anderem Jarno Opmeer, der amtierende Champion der Formel-1-E-Sport-Weltmeisterschaft.

Doch auch für das Mercedes-Team war das Rennen früh beendet. Ex-DTM-Pilot Daniel Juncadella hatte bei einem Bremsmanöver versehentlich einen Gang zu weit heruntergeschaltet. Dieses Überdrehen führte genau wie in der realen Welt zu einem Motorschaden.

Das virtuelle 24-Stunden-Rennen von Le Mans läuft noch bis Sonntag, 16. Januar, 14:00 Uhr und kann hier im kostenlosen Livestream verfolgt werden.