Der neue I-PACE: Am Anfang war ein weißes Blatt Papier. - Bildquelle: JaguarDer neue I-PACE: Am Anfang war ein weißes Blatt Papier. © Jaguar

München - Am Anfang steht immer eine Idee. Eine Vision. Ein weißes Blatt Papier. So war es auch beim Hauptdarsteller der Jaguar I-PACE eTrophy, dem Boliden, um den sich die erste Serie im Rahmenprogramm der Formel E dreht.

"Wir begannen mit einem weißen Blatt Papier, um die modernste Batterietechnologie mit einer Architektur zu verknüpfen, die von Beginn an auf die Optimierung der Aerodynamik, des Platzangebots und der elektrischen Leistung zielte. Das Ergebnis ist der I-PACE – ein echter Jaguar und ein echtes fahrer-orientiertes Elektroauto", sagt Ian Hoban, Jaguar Baureihen Leiter I-PACE.

"Aufsehenerregend, dramatisch und zukunftsweisend"

"Wir haben den I-PACE entwickelt, um die nächste Generation von Elektrofahrzeugen einzuführen. Sein Design ist aufsehenerregend, dramatisch und zukunftsweisend. Es kombiniert die bekannten Eigenschaften von Jaguar mit hochwertigen Details und bester britischer Handwerkskunst", sagt Ian Callum, Design Direktor bei Jaguar.

Umgesetzt wurde das Projekt in nur vier Jahren. Wodurch Jaguar immerhin vor Audi, BMW und Mercedes ins Rennen gegen Elektroauto-Platzhirsch Tesla geht. "Es war das faszinierendste Projekt, das ich jemals verantwortet habe", sagt I-PACE-Chefentwickler Wolfgang Ziebart. Es war eines, bei dem Komponenten aus anderen Jaguar-Modellen genutzt wurden, ansonsten ist der I-PACE aber eine Neukonstruktion. "Wir haben der Versuchung widerstanden, ein herkömmliches Fahrzeug zu elektrifizieren", so Ziebart.

Der I-PACE ist nicht nur das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug des Autobauers, sondern alles in einem: Ein Stromer als Sportwagen, ein Familienauto und SUV. Mit Allradantrieb, an beiden Achsen jeweils einem Elektromotor sowie mit einem konzentrisch angeordneten, einstufigen Getriebe.

Herzstück des Autos ist die im Unterboden untergebrachte 90 kWh Lithium-Ionen-Batterie, die im WLTP-Zyklus eine Reichweite von 470 Kilometern ermöglicht. An einer 100-kW-Schnellladesäule lässt sie sich in 40 Minuten zu 80 Prozent laden.  Über Nacht lassen sich an einer Wallbox mit 4,6 kW 200 Kilometer Reichweite "nachladen", was für die übliche Pendlerstrecke (in Deutschland ca. 60 Kilometer pro Tag) mehr als ausreichend ist. 

In 4,8 Sekunden von null auf 100

4,8 Sekunden benötigt der I-PACE, um von null auf 100 km/h zu beschleunigen. Möglich macht das eine Höchstleistung von 400 PS, die eine maximale Geschwindigkeit von 200 km/h erlaubt. Das Drehmoment der Motoren beträgt zusammen 696 Newtonmeter. Klar: Bei der Entwicklung der Motoren haben die Ingenieure von Jaguar von den Erkenntnissen und Erfahrungen profitiert, die mit dem Formel-E-Rennwagen I-TYPE gesammelt wurden.

Es ist also kein Wunder, dass der I-PACE nicht nur alltagstauglich ist, sondern auch als Rennauto eine gute Figur abgibt, deshalb Namensgeber und Hauptdarsteller der ersten Rahmenserie der Formel E ist. Christian Danner, Motorsportexperte und Markenbotschafter Jaguar Land Rover, sagt: "Die Tests in Silverstone haben gezeigt, dass das Auto enormes Potenzial hat. Es ist ein echtes Rennfahrzeug und steht den Benzinern in puncto Leistungsfähigkeit in nichts nach."

Hier gibt es mehr Infos zum Jaguar I-PACE (Werbe-Link)

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