Sebastien Ogier und Andrea Kaiser. - Bildquelle: imago/HochZweiSebastien Ogier und Andrea Kaiser. © imago/HochZwei

Monza - Sebastien Ogier hat es schon wieder getan: Der Franzose ist zum achten Mal Rallye-Weltmeister. Der Toyota-Pilot holte sich zum Abschluss seiner Karriere als Vollzeit-Fahrer den Sieg bei der Rallye Monza und gleichzeitig auch den Titel. Es ist der achte in den letzten neun Jahren für Ogier.

Er wollte den Titel standesgemäß holen, denn ihm hätte selbst bei einem Sieg seines Titelrivalen Elfyn Evans ein dritter Platz gereicht. Doch Ogier ging voll auf Sieg, es ist der 54. bei seinem insgesamt 169. WRC-Start. Nach 16 Wertungsprüfungen distanzierte er den geschlagenen Evans um 7,3 Sekunden.

Ogier, seit 2013 Champion mit VW (4x), Ford (2x) und Toyota (2x), teilt sich im nächsten Jahr seinen Toyota mit dem Finnen Esapekka Lappi und wird dann nicht mehr an allen Rallyes teilnehmen.

Mehr Zeit für die Familie

Der Seriensieger, dessen Dominanz in der WM nur 2019 durch den Esten Ott Tänak durchbrochen wurde, will künftig mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, mit seiner Frau, SAT.1-Moderatorin Andrea Kaiser, hat der 37-Jährige einen Sohn. 

An Rekordweltmeister Sebastien Loeb (Frankreich/neun Titel) kommt er damit wohl nicht mehr heran.

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