Hermann Tomczyk (r.) neben Kimi Raikkönen - Bildquelle: AFPSIDPIERRE VERDYHermann Tomczyk (r.) neben Kimi Raikkönen © AFPSIDPIERRE VERDY

München (SID) - Hermann Tomczkys Ära als Sportpräsident des ADAC endet an diesem Wochenende. Bei der ADAC-Hauptversammlung am Samstag steht der Bayer nicht mehr zur Wahl - aus Altersgründen scheidet der 70-Jährige aus. Sechs Perioden seit 1997 hat Tomczyk dieses Amt beim ADAC bekleidet.

"Ich freue mich auf das, was kommt. Mir geht es sehr gut, es ist ein schönes Gefühl", sagte der 70-Jährige dem SID: "Ich kann mit großer Zufriedenheit auf eine spannende Zeit im Motorsport zurückblicken. Zweieinhalb Jahrzehnte, das ist schon ein Zeitrahmen."

Ein Zeitrahmen, in dem Tomczyk als Funktionär eine Menge für den deutschen Motorsport geleistet hat. In den Nachwuchsklassen des Automobilklubs begannen unter anderem die Karrieren von Sebastian Vettel, Nico Rosberg oder Mick Schumacher, und bei den deutschen Läufen der Rallye- und Motorrad-WM oder der Formel 1 hatte der bestens vernetzte Tomczyk ebenfalls seine Finger im Spiel.

Tomczyk macht sich natürlich weiter Gedanken um die Zukunft des Motorsports - auch wenn er sie nicht mehr selbst mitgestalten wird. "Vielschichtige Aufgaben" würden auf seinen Nachfolger zukommen, sagte Tomczyk, die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz hätten in der Gesellschaft immer größere Bedeutung. Neuartige Technologien wie etwa ein Antrieb mit Wasserstoff stünden auf der Agenda.

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