Jarl Magnus Riiber mit einer überragenden Vorstellung - Bildquelle: AFP/SID/ODD ANDERSENJarl Magnus Riiber mit einer überragenden Vorstellung © AFP/SID/ODD ANDERSEN

Köln (SID) - Schlechter Wind, schlechte Ski: Die deutschen Kombinierer haben am legendären Holmenkollen in Oslo ein Wochenende zum Vergessen erlebt. Während Jarl Magnus Riiber seine Rekordjagd mit den Weltcupsiegen Nummer 46 und 47 fortsetzte, war der achte Rang durch Johannes Rydzek am Samstag noch das beste DSV-Ergebnis einer verkorksten Dienstreise nach Norwegen.

Riiber gelang vor heimischem Publikum eine Machtdemonstration: Der erst 24 Jahre alte Topstar, der bei Olympia noch von Corona ausgebremst worden war, kann nach seinen Saisonsiegen zehn und elf schon am kommenden Wochenende beim Saisonfinale in Schonach die "ewige" Bestmarke des Finnen Hannu Manninen (48 Siege) einholen.

Riiber ließ sich am Sonntag auch von einem Rückstand von 47 Sekunden auf den stark springenden Mario Seidl nicht aus der Ruhe bringen und gewann am Ende souverän vor dem Österreicher. Mit jetzt 1183 Punkten hat er auch im Kampf um den Gesamtweltcup wieder Weltmeister Johannes Lamparter aus Österreich (1203) im Blick. Dritter ist Olympiasieger Vinzenz Geiger (869).

Peking-Champion Geiger erlebte ein rabenschwarzes Wochenende: Nach Rang 18 am Samstag erwischte der Oberstdorfer 24 Stunden später schlechte Windverhältnisse und ging ebenso wie Terence Weber im Langlauf erst gar nicht an den Start. Geigers ohnehin nur kleine Hoffnung auf den Gesamtweltcup ist damit dahin.

Manuel Faißt, der bei Olympia als Nachrücker Vierter geworden war, landete am Sonntag als bester Deutscher zumindest auf Rang zehn. Rekordweltmeister Eric Frenzel, der 2011 in Oslo seinen ersten von sieben WM-Titeln gewonnen hatte, musste sich mit den Plätzen 7 und 27 begnügen.

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