Das Streckenprofil könnte Alaphilippe entgegenkommen - Bildquelle: AFPSIDAnne-Christine POUJOULATDas Streckenprofil könnte Alaphilippe entgegenkommen © AFPSIDAnne-Christine POUJOULAT

Belfort (SID) - 9. Etappe (Sonntag, 14. Juli): Saint-Etienne - Brioude (170,5 km):

Es ist Nationalfeiertag in Frankreich, Quatorze-Juillet, der 14. Juli. Jedes Jahr bei der Tour de France ist dies das Signal zur Attacke für die einheimischen Fahrer. Ein Etappensieg an diesem Tag ist für jeden Franzosen ein unvergessliches Ereignis, zuletzt gelang dies Warren Barguil vor zwei Jahren. Und diesmal könnte das Profil einem Fahrer wie Julian Alaphilippe entgegenkommen.

Die neunte Etappe über 170 km von Saint-Etienne nach Brioude führt das Peloton erneut durch das Zentralmassiv und früh über einen Anstieg der ersten Kategorie. Es folgen zwar nur noch zwei Wertungen der dritten Kategorie, aber wirklich flach wird es kaum. Das Ziel wartet am Ende einer Abfahrt, auch die Steuerkünste dürften entscheiden.

In Saint-Etienne, dem Etappenziel des Vortages, gewann Jan Ullrich 1997 überlegen ein Einzelzeitfahren auf dem Weg zum Tour-Sieg. 2008 holte Routinier Marcus Burghardt vom Team Bora-hansgrohe seinen bisher einzigen Tageserfolg bei der Großen Schleife. 

Brioude empfängt die Frankreich-Rundfahrt zum zweiten Mal, aber erstmals als Etappenzielort. Romain Bardet, der Tour-Zweite von 2016, wurde in dem Städtchen geboren. Nach der Enttäuschung an der Planche des Belles Filles, als Bardet viel Zeit verlor, dürfte der 28-Jährige besonders motiviert sein. Ein Erfolg am Quatorze-Juillet würde ihn etwas entschädigen.

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